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Sommer, Sonne, volle Strände und Hochbetrieb für den Rettungsdienst: Wenn auf der schleswig-holsteinischen Ostseeinsel Fehmarn die Urlaubssaison läuft, sind Sandrina Schröder und Hannes Kränzke im Dauereinsatz. Während ihrer Schichten müssen die beiden Notfallsanitäter jederzeit mit Alarm rechnen, auch mitten in der Nacht. Das eingespielte Team ist dann immer auf alles vorbereitet: Es kann um Leben und Tod gehen, um eine harmlose Verletzung oder die gesamte Bandbreite dazwischen.
Gerade im Sommer ist der Einsatz auf der Insel eine besondere Herausforderung. Drei Rettungswagen müssen rund 13.000 Insulaner und Zehntausende Feriengäste versorgen. Wenn ein Patient ins 30 Kilometer entfernte Krankenhaus aufs Festland muss, gibt es für den Rettungswagen nur einen Weg: über die viel befahrene Fehmarnsundbrücke. Dort behindert eine Dauerbaustelle den Verkehr und sorgt bei der Fahrt für zusätzlichen Nervenkitzel. Denn bei einem Notfall zählt oft jede Minute.
Ist der Landweg zu weit oder gerade kein Notarzt auf Fehmarn zur Verfügung, unterstützt Christoph 12 die Inselretter. Der Zivilschutzhubschrauber bringt den Arzt vom Festland zum Einsatzort und fliegt den Patienten nach der Erstbehandlung direkt in die passende Klinik.
Notfallsanitäterin Sandrina ist auf Fehmarn aufgewachsen. Manchmal kennt sie die Menschen, die sie und ihren Kollegen Hannes um Hilfe rufen. Sie sagt: „Da ist man natürlich ein bisschen nervös und will alles besonders gut machen. Aber das wollen wir bei jedem Patienten.“
„Die Nordreportage“ begleitet die Retter von der Sonneninsel bei ihrer Arbeit zwischen Blaulicht und Sommerhitze, bei skurrilen und dramatischen Einsätzen. Manchmal reicht die Zeit dazwischen für ein Fischbrötchen am Hafen oder einen Kaffee mit den Kollegen auf der Wache. Währenddessen sind die beiden immer abrufbereit. Denn der nächste Notruf auf Fehmarn kann jederzeit eingehen.
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| Redaktion: | Sven Nielsen |
| von: | Verena Künstner |
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