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Eigentlich müssten ihn alle kennen. Aby Warburg war ein weit gereister deutscher Kunsthistoriker und Kulturtheoretiker, der die Bildbetrachtung revolutionierte. Sein grosses Vermächtnis ist das Warburg Institute, das seine Nachfahren 1933 vor den Nazis nach London retteten.
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Aby Warburg wuchs in einem konservativen jüdischen Elternhaus in Hamburg auf, rebellierte früh, hatte mit Depressionen zu kämpfen, deren Behandlung ihn unter anderem in die Schweiz führten, war aber vor allem ein weit reisender Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler, der sich mit der Antike, der Astronomie und mit der Pueblo-Kultur Nordamerikas genauso beschäftigte, wie mit der Bildbetrachtung. Er gilt deshalb als Begründer der Ikonographie als eigenständige Disziplin. Sein Vermächtnis ist die 1933 von Hamburg nach London transferierte Bibliothek, die heute als Warburg Institute Teil der University of London ist.
Ein Film von Pascale Bouhénic
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