Achtundzwanzig - Der Weg entsteht im Gehen

Deutschland, 2025
bis 00:20
Dokumentarfilm
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • HDTV
  • 20261019222500
VPS 22:25

Themen

    Details

    Von der Fülle des Lebens: Vier junge Mütter reflektieren ihren Lebensweg und ihre Entscheidung, sehr früh ein Kind bekommen zu haben. Jetzt ist ihr Nachwuchs so alt wie sie, als sie ihre Kinder zur Welt brachten. Zeit, zurückzublicken - und nach vorn. In dem Dokumentarfilm „Achtundzwanzig - Der Weg entsteht im Gehen“ erzählen die jungen Mütter ihre Geschichten: Wie es war, früh Verantwortung zu tragen. Fabienne, Lisa, Laura und Steffi sind 2008 sehr jung Mutter geworden. Mit 14 Jahren wurden sie ungewollt schwanger und haben sich entgegen aller Ratschläge für das Kind entschieden. Keine leichte Entscheidung damals. Nun sind sie 28, fest verankert im Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Sie erzählen von ihren harten Kämpfen, von bitteren Trennungen, neuen Lieben, aber auch von schmerzhaften Verlusten, der Freude über Geschwisterkinder und ihrer beruflichen Entwicklung. Es sind ganz „normale“ junge Frauen - und gleichzeitig außergewöhnlich in ihrer Offenheit und Authentizität. Auch die Kinder, die die Kamera schon im Bauch ihrer Mütter begleitet hatte und die nun 14 Jahre alt sind, kommen im Film zu Wort. Die Protagonistinnen der Langzeitdokumentation reflektieren darüber, was es heißt, in unserer Gesellschaft Frau und Mutter zu sein. Während „Teeniemütter“ in den Medien oftmals problematisiert werden, zeigt der Film die Stärke dieser Frauen und ihre positive Einstellung zum Muttersein. Die Langzeitdokumentation von Cornelia Grünberg ist ein berührendes Porträt der Frauen und ihrer Familien, das durch die Offenheit seiner Protagonistinnen und Protagonisten besticht - vor allem aber durch die große Nähe, die die Regisseurin zu ihnen herzustellen vermag. 2012 stellte Cornelia Grünberg ihren Dokumentarfilm „Vierzehn - Erwachsen in neun Monaten“ über vier Mädchen, die mit 14 Jahren ungewollt schwanger geworden waren und trotz aller Schwierigkeiten ihre Kinder zur Welt brachten, auf der Berlinale vor. 2014 folgte der Film „Achtzehn - Wagnis Leben“, in der die nun volljährigen Mütter das Sorgerecht erhielten und damit die volle Verantwortung für ihre Sprösslinge. Mit „Achtundzwanzig - Der Weg entsteht im Gehen“ hat Cornelia Grünberg 2025 den dritten Teil der Trilogie in die Kinos gebracht. Cornelia Grünberg studierte Regie- und Drehbuch an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin . 1994 schloss sie ihr Studium als Regisseurin und Autorin ab. Seitdem ist sie als freie Autorin und Regisseurin für das Kino und das Fernsehen tätig. 1999 war sie mit „Zwei in einem Boot“ Gast der Berlinale. Von 2001 bis 2014 war Cornelia Grünberg freie Dozentin für Camera Acting und Filmgeschichte an der Filmschauspielschule Berlin. 2012 war sie mit „Vierzehn - Erwachsen in 9 Monaten“ ebenfalls Gast der Berlinale. Redaktionshinweis: Neben „Achtundzwanzig - Der Weg entsteht im Gehen“ ist auch der Vorgängerfilm „Achtzehn - Wagnis Leben“ in der 3satMediathek zu sehen.

    Hinweis

    [Ton: Audiodeskription ]

    Personen

    Regie:Cornelia Grünberg


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