Lars Eidinger und Edith Clever in der Inszenierung von ?Jedermann? bei den Salzburger Festspielen 2021
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Lars Eidinger und Edith Clever in der Inszenierung von ?Jedermann? bei den Salzburger Festspielen 2021

Lars Eidinger feiert seit vielen Jahren große Erfolge auf der Bühne, hier als Jedermann bei den Salzburger Festspielen.

Reiner Holzemer (li.) und Lars Eidinger (re.) bei den Dreharbeiten zu ?Lars Eidinger - Sein oder nicht Sein?

Der deutsche Film- und Theaterschauspieler Lars Eidinger begeistert das Publikum durch seine Improvisationslust und seine körperliche, oft geheimnisvolle Spielweise.
Übersicht
Schauspiel-Star Lars Eidinger begeistert das Publikum durch seine Improvisationslust und seine körperliche Spielweise. Er wurde 1976 in Berlin geboren. Seit vielen Jahren feiert er große Erfolge an der Berliner Schaubühne oder als „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen. Reiner Holzemer beobachtet den Ausnahmekünstler bei Proben auf der Bühne und bei Dreharbeiten.
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Lars Eidinger ist ein außergewöhnlicher Schauspieler, der das Publikum durch seine körperliche Spielweise und Improvisationslust begeistert. Er wurde 1976 in Berlin geboren. Seit seinem Kinodebüt in „Alle Anderen“ (2009) von Maren Ade ist Eidinger auch international bekannt. 2021 bekam er das Angebot, den „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen zu spielen, eine Rolle, die bisher fast nur Österreichern vorbehalten war. Doch seine größte Rolle spielt er seit 2008 immer in ausverkauften Vorstellungen als „Hamlet“ unter der Regie von Thomas Ostermeier an der Berliner Schaubühne.
Trotz der Erfolge polarisiert Eidinger auch. Oft unterstellt man ihm einen Hang zu Selbstdarstellung, Selbstverliebtheit und Omnipräsenz. Dazu haben zahlreiche Talkshow-Auftritte beigetragen und ein extrovertiertes Auftreten in der Öffentlichkeit. Die Kontroverse um ihn erreichte 2020 einen Höhepunkt, als er bei einer Pressekonferenz der Berlinale über den Hass im Internet spricht und dabei in Tränen ausbricht. Daraufhin brach ein Shitstorm über ihn herein, unter dem er bis heute leidet.Der Regisseur Reiner Holzemer begegnet dem Schauspieler vorurteilsfrei. Er begleitet Eidinger bei den Proben für den „Jedermann“ in Salzburg, für „Hamlet“ und „Richard III.“ an der Berliner Schaubühne und bei Dreharbeiten in Paris. Dadurch bekommt das Publikum einen intimen Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers. In biografischen Rückblicken erzählt Holzemer den künstlerischen Werdegang Eidingers, der zunächst eine Tenniskarriere verfolgte, bevor er an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sein späteres Handwerk erlernte.
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