Berghütten mit Marcus Fahn

Aufstieg zum Runterkommen (Deutschland, 2026)
Folge 5

bis 20:00
Land und Leute
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • 20261016193000
VPS 19:30

Übersicht

Beeindruckende Bergpanoramen, idyllische Almen und urige Einkehrmöglichkeiten: Marcus Fahn, Morgenmoderator von Bayern 1, macht sich auf den Weg zu neuen Wanderungen, besucht einladende Einkehrmöglichkeiten und trifft begeisterte und engagierte Wirtsleute mit sehr persönlichen Geschichten.

Themen

    Details

    „Raufgehn zum Runterkemma“ - das ist das Motto auf der Tannenhütte in Garmisch-Partenkirchen. Marcus Fahn macht sich auf den Weg hinauf an die Südhänge des Wank und merkt schnell: Auf der auf 960 Metern gelegenen Hütte gelangt man zu einem Ort, der bewusst zum Abschalten einlädt - mit Blick auf das Wettersteinmassiv von der Dreitorspitze bis zur Zugspitze. Gastgeberin ist Anna, die schon als Kind davon geträumt hat, eine Hütte zu betreiben. Sie führt diese Hütte, die immer noch relativ neu anmutet, weil sie eine ältere Hütte, die Gamshütte, ersetzt, die vor über 26 Jahren abbrannte. „Tannenhütte“ - so heißt das neue Gebäude, weil es ganz aus heimischem Tannenholz gebaut ist. Anna und ihr Team gestalten den Aufenthaltsraum mit vielen liebevollen Details und garnieren ihre Speisen mit frischen Kräutern aus eigenem Anbau. Auf dem großen Spielplatz mit Schaukel, Rutschen, Seilbahn und Kugelbahn können Kinder sich austoben, während die Erwachsenen auf der Terrasse den atemberaubenden Bergblick genießen. Für Marcus heißt es in der Küche mitanpacken: Chili sin Carne soll es geben. Gemeinsam mit dem Koch zaubern sie ein Mittagessen, das sie gemeinsam genießen und dabei die Seele baumeln lassen - ganz nach dem Motto „Raufgehn zum Runterkemma“. Kondition braucht Marcus für seine nächste Tour: Weit oben im Naturschutzgebiet der Allgäuer Hochalpen liegt die Rappenseehütte auf 2.091 Metern, eingerahmt von Bergwiesen und schroffen Gipfeln wie dem Biberkopf oder Rappenseekopf. Für viele Bergfreaks ist sie ein Etappenziel, für andere der Ausgangspunkt für Touren am Allgäuer Hauptkamm, bekannt auch als Startpunkt für den Alpenüberquerungsweg E5 von Oberstdorf nach Meran. In jedem Fall braucht es Trittsicherheit und Bergerfahrung, um es hierher zu schaffen. Die Hütte wurde 1885 erbaut und gilt heute als größte Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins. Trotzdem hat sie ihren gemütlichen Charakter bewahrt, wie das geht, schaut Marcus sich genauer an. Dazu trifft er die neuen Wirtsleute Tine und Dominik, die die Hütte im Frühjahr 2026 übernommen haben, nachdem sie sich schweren Herzens von der Schwarzwasserhütte verabschiedet haben. Sie sind also keine Unbekannten mehr im Allgäu und erst recht nicht unerfahren: „Mit zwei Jahren stand ich auf Ski. Mit sechs nahm mich mein Opa mit auf den Mindelheimer Klettersteig“, erinnert sich Dominik. Es folgt eine alpinistische Bilderbuchkariere zum Berg- und Skiführer, später erobert er die Seven Summits und das Dach der Welt. Mittlerweile haben er und Tine sich auf der Rappenseehütte eingelebt und führen Marcus durch die weitläufigen Gebäude. Mehr als 300 Schlafplätze gibt es, 115 Zimmerbetten und 189 Plätze in Matratzenlagern. Die Tradition der besonderen Kuchen-Schmankerl wird fortgesetzt und das ist auch das Credo von Dominik und Tine. „Wir wollen die Tradition der Hütte bewahren und gleichzeitig neue Impulse setzen, um sie auch für kommende Generationen attraktiv zu halten.“

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