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Der erfolgreiche Regisseur Peter von Kant verliebt sich in den jungen Amir und verhilft ihm zur Leinwandkarriere. Doch aus Begehren wird Abhängigkeit, aus Nähe ein Machtkampf. François Ozon variiert Fassbinders „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ als bissige Geschichte über Liebe, Eifersucht und Selbstzerstörung. Ein Comedy-Drama von 2022.
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Köln, Anfang der 1970er Jahre: Der erfolgreiche Regisseur Peter von Kant lebt mit seinem schweigsamen Assistenten Karl zusammen, den er herablassend behandelt und dennoch vollkommen für sich beansprucht. Durch die Schauspielerin Sidonie , die einst seine Muse war, lernt Peter den jungen Amir kennen. Fasziniert von dessen Schönheit und Selbstbewusstsein, verliebt er sich augenblicklich und verspricht, ihm den Einstieg ins Filmgeschäft zu ermöglichen. Amir zieht bei ihm ein, erhält eine Hauptrolle - und wird schon bald selbst zum Star.
Doch je unabhängiger Amir wird, desto stärker wächst Peters Angst, ihn zu verlieren. Zuneigung schlägt in Besitzdenken, Eifersucht und emotionale Abhängigkeit um. Während Peter verzweifelt versucht, die Kontrolle über die Beziehung zu behalten, wird er zunehmend mit seiner eigenen Einsamkeit konfrontiert.
François Ozon interpretiert Rainer Werner Fassbinders Filmdrama „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ neu und macht aus dem Beziehungsdrama zugleich eine spielerische Hommage an Fassbinder selbst. Denis Ménochet spielt gekonnt sein fiktives Alter Ego des späteren Fassbinders mit Körperfülle und aufgedunsenem Gesicht. Eine besondere Verbindung zur Lebens- und Wirkgeschichte des Originals schafft Fassbinders einstige Muse und häufige Hauptdarstellerin Hanna Schygulla: Sie verkörpert Peters Mutter Rosemarie. Das Drama feierte als Eröffnungsfilm der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin seine Weltpremiere im Februar 2022 im Berlinale Palast.
Hinweis
Synchronfassung, Produktion: FOZ, France 2 Cinéma, Playtime, Scope Pictures
Personen
Schauspieler: Rolle | Peter von Kant Sidonie Amir Ben Salem Rosemarie von Kant Karl Gabriele von Kant |
| Regie: | François Ozon |
| Drehbuch: | François Ozon |
| Kamera: | Manuel Dacosse |
| Musik: | Clément Ducol |