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Mehr als drei Jahre begleitet „Israel - Welches Land wollen wir?“ die Protestbewegung gegen Israels Regierung von Benjamin Netanjahu. Doch was als Massenprotest gegen die Justizreform beginnt, nimmt durch den 7. Oktober 2023 und den Krieg in Gaza eine Wendung und zwingt die Demonstrierenden, sich mit Krieg, persönlichen Verlusten und moralischen Dilemmata auseinanderzusetzen.
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„Israel - Welches Land wollen wir?“ dokumentiert in Israel über mehr als drei Jahre die Geschichte der Protestbewegung gegen die Regierung von Benjamin Netanjahu. Die Demonstranten und Demonstrantinnen wenden sich vor allem gegen die umstrittene Justizreform der Regierung, die zum Brennglas für eine größere Kontroverse über die Zukunft des Landes wird.Die Justizreform löste die größte und längste Welle pro-demokratischer Proteste in der Geschichte Israels aus, die jedoch durch den Angriff der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 abrupt beendet wurden. Was folgt, ist ein Krieg von beispielloser Dauer und gesellschaftlicher Tragweite, in dem die Demonstranten hin- und hergerissen sind zwischen der Notwendigkeit, Israel vor äußeren Feinden zu verteidigen, und dem Protest gegen die eigene Regierung. Sie werfen der Regierung vor, den Krieg als Vorwand zu nutzen, um demokratische Institutionen zu schwächen.Der Film begleitet ein Dutzend prominente Persönlichkeiten der israelischen Protestbewegung: einzelne Demonstranten genau wie die Organisatoren des Protestes. „Israel - Welches Land wollen wir?“ zeigt ihre Hoffnungen, ihren Schmerz, ihre Dilemmata und den persönlichen Preis, den sie zahlen, um die Zukunft ihres Landes mitbestimmen zu können.Der Dokumentarfilm zeigt zudem die Mechanismen auf, die rechtspopulistische Regierungen anwenden, und ist zugleich eine Warnung: dass jede Demokratie fragil ist und niemals als selbstverständlich angesehen werden darf. Nicht zuletzt wird Israels Zivilgesellschaft porträtiert und von der Macht erzählt, die Bürger haben, wenn sie ihre Stimme erheben.
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