Straßenschild "Elisabeth-Petznek-Gasse" in Wien-Hütteldorf.
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Straßenschild "Elisabeth-Petznek-Gasse" in Wien-Hütteldorf.

Elisabeth Marie mit ihren Kindern, Wien, ca. 1913.

Windisch-Graetz-Villa - Gartenansicht.

Schloss Schönau - Gartenansicht.

Elisabeth Marie in Scho?nau (KI generiert).

Grabstätte von Elisabeth Petznek auf dem Hütteldorfer Friedhof in Wien.
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Am Morgen des 2. September 1883 kommt in Schloss Laxenburg bei Wien Erzherzogin Elisabeth Marie, Tochter von Kronprinz Rudolf und Stephanie von Belgien, zur Welt.
Der Lebensweg dieser von Kaiserhaus und Untertanen sehnsüchtig erwarteten kleinen Erzherzogin scheint gemäß althergebrachter Tradition klar vorherbestimmt. Doch Schicksal, Wandel der Geschichte und vor allem Elisabeth Maries Charakter machen diese Pläne zunichte.
Sie lassen Elisabeth Maries Leben in einem atemberaubenden Wirbel an Ereignissen und Begegnungen über alle Grenzen von Konventionen, Vorurteilen und gesellschaftlichen Schranken hinweg überschäumen. Elisabeth Marie, ihre Eltern nennen sie „Erzsi“, ist fünf, als ihr Vater, Kronprinz Rudolf, stirbt. „Jagdunfall“ lautet die offizielle Todesursache. Erst zehn Jahre später erfährt Erzsi Einzelheiten des tragischen Geschehens und die Wahrheit über ihren Vater und dessen 17-jährige Geliebte Mary Vetsera, die freiwillig den Tod mit ihm teilte.
Elisabeth Maries Weg führt sie vom verwöhnten und umhegten einzigen Kind des Thronfolgers über die vom Volk bejubelte strahlende Repräsentantin des Kaiserhauses an der Seite des kaiserlichen Großvaters, über die kapriziöse junge Ehefrau, hingebungsvolle Mutter und rückhaltlose Geliebte zur streitbaren Vorkämpferin für Sozialismus und Emanzipation. Gleichzeitig wird sie zur ernsthaften Mitarbeiterin im Forscherkreis um Magie und Parapsychologie.
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