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Mels Stelle in der mobilen Pflege wurde entfristet - ein großer Schritt in ihre Unabhängigkeit. Carmen trainiert inzwischen mit zwei ihrer Söhne im Fitnessstudio, während Jonas sehnsüchtig auf Neuigkeiten von seiner kleinen Tochter wartet.
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Seit einem Jahr ist Mel glücklich mit ihrem Job in der mobilen Pflege - und hat kurz vor Weihnachten sogar eine besondere Überraschung erhalten: Ihre Stelle wurde entfristet. Das ist ein Grund zur Freude für die Baracklerin, die dank einer Umschulung zu dieser Arbeit gekommen ist. Die Unabhängigkeit vom Jobcenter ist Mel sehr wichtig, denn so kann sie sich nicht nur ihren Lebensunterhalt und ihre Miete, sondern immer wieder auch Auszeiten mit ihrer Partnerin Nana leisten. Carmen wiederum ist schon länger sportlich aktiv. Ursprünglich ging es ihr nur um ihre Wirbelsäule, die mit Reha-Sport wieder beweglicher werden sollte. Jetzt ist die sechsfache Mutter Mitglied im Fitnessstudio und geht sogar mit ihren eigenen Bodyguards dorthin. Denn auch zwei ihrer Söhne wollen ihre Kondition verbessern. Gerade ihren ältesten Filius muss sie dabei aber ein bisschen bremsen, damit er sich nicht komplett verausgabt. Neue Klamotten haben die drei Sportler auch schon. Einem fitten, neuen Leben steht damit nichts mehr im Weg. Jonas hat andere Sorgen: Da ihn über 300 Kilometer von seiner kleinen Familie trennen, muss er mit der täglichen Videotelefonie vorliebnehmen, um bei Tochter Hailey auf dem Laufenden zu bleiben. Die Sehnsucht ist nur schwer auszuhalten und Freundin Patricia ist mit allen Terminen allein. Dafür hat Jonas heute schöne Neuigkeiten, denn ein Badegast hat ihm für sein erstes Baby ein Geschenk überreicht, das er live am Telefon auspackt. Die Eltern sind gerührt von der netten Geste, auch wenn nicht alle Sachen direkt passen werden.
Hinweis
Nach dem großen Primetime-Erfolg der Sozialreportage beleuchtet „Hartz und herzlich - Tag für Tag“ erneut das Leben in verschiedenen sozialen Brennpunkten in Mannheim und in Rostock. Die Doku-Reihe blickt auf den Alltag der Betroffenen und erzählt glaubwürdig und nahbar die Geschichten von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben.[Bild: 16:9]
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