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Am 4. Oktober ist es soweit: Das katholische Bistum Eichstätt bekommt nach mehr als einem Jahr Vakanz wieder einen Bischof. Dann wird Christian Würtz in einem Festgottesdienst im Eichstätter Dom offiziell eingeführt. Der gebürtige Badener war zuletzt Weihbischof in Freiburg. Mit 55 Jahren wird er der jüngste Diözesanbischof Deutschlands.
Vor dem neuen Eichstätter Bischof liegen große Herausforderungen: Mit dem Bistum Eichstätt übernimmt er ein Bistum, das zuletzt von einem Finanzskandal erschüttert wurde. Fehlanlagen in den USA haben das Bistum Millionen gekostet. Dazu kommen Kirchenaustritte und sinkende Kirchensteuer-Einnahmen. Aufgaben, denen sich der neue Bischof stellen muss. Weit mehr als sein Vorgänger - Bischof Gregor Maria Hanke - hat Würtz zudem kirchliche Neuerungen im Reformprozess synodaler Weg befürwortet. Wie wird er sich als Bischof zu Reformen, wie Laienpredigt oder Frauen in sakralen Ämtern, positionieren?
Zur Vorbereitung auf sein neues Amt als bayerischer Bischof hat er beim Abschied bereits ein Bayerisches Wörterbuch bekommen. Christian Würtz freut sich auf sein neues Amt, auch wenn er Freiburg mit Wehmut verlässt.
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