Alle acht Entwicklungshelfer wurden nach ihrer Befreiung am 15. November 2001 direkt in die deutsche Botschaft nach Islamabad gebracht. Dort wurden sie medizinisch versorgt. Zudem fanden erste Gespräche, auch mit Regierungsvertretern, sowie eine Pressekonferenz statt. Von links: Peter Bunch, Dayna Curry, Margrit Stebner, Georg Taubmann, Heather Mercer, Silke Vopel, Katrin Jelinek, Diana Thomas.
Alle acht Entwicklungshelfer wurden nach ihrer Befreiung am 15. November 2001 direkt in die deutsche Botschaft nach Islamabad gebracht. Dort wurden sie medizinisch versorgt. Zudem fanden erste Gespräche, auch mit Regierungsvertretern, sowie eine Pressekonferenz statt. Von links: Peter Bunch, Dayna Curry, Margrit Stebner, Georg Taubmann, Heather Mercer, Silke Vopel, Katrin Jelinek, Diana Thomas.
Fünf Wochen vor 9/11 werden acht Entwicklungshelfer und 16 Ortskräfte in Afghanistan verhaftet. Der Vorwurf: Missionierung. Ihnen droht die Todesstrafe. Dann verändert 9/11 alles.
Dieses heimlich aufgenommene Foto zeigt Georg Taubmann (l.) und Peter Bunch (r.) beim Essen in ihrer kargen Zelle im ersten Gefängnis in Kabul.
Joschka Fischer, damals Bundesaußenminister, war eng in die Krisenkommunikation eingebunden. Er bestätigt im Interview, dass es Gespräche mit den Taliban übe die Freilassung der Geiseln gab. Zu Details, zum Beispiel über die Frage, ob Lösegeld gezahlt wurde, mochte er sich auch 25 Jahre später aber nicht äußern
Von rechts: Dayna Curry (Janka Claassen), Heather Mercer (Kara Edenberg), Diana Thomas (Maju Margrit Sartorius), Silke Vopel (Laura Louisa Garde), Kathrin Jelinek (Leonie Krieg) und Margrit Stebner (Stephanie Petrowitz) - Sie werden von den Taliban in ein spezielles Frauengefängnis gebracht. Nach wie vor wissen sie nicht, warum sie verhaftet wurden (Spielszene)
Shelter-Now-Entwicklungshelfer Georg Taubmann war 101 Tage in den Händen der Taliban, bevor er im November 2001 freikam und gemeinsam mit seinen Mitgefangenen von amerikanischen Soldaten in einer Nacht-und-Nebel-Aktion per Hubschrauber aus dem umkämpften Afghanistan gerettet wurde.
Silke Vopel (Laura Louisa Garde) spricht mit einem Mädchen (Komparsin) während des Blumenbastelns über deren Kette mit einem Medaillon. Das Mädchen sagt, sie trage immer ein Foto ihrer Mutter bei sich. Silke Vopel erkennt allerdings: Die Person auf dem Foto ist die Mona Lisa. (Spielszene)
Zur Arbeit der Hilfsorganisation Shelter Now gehörte auch die Betreuung von Straßenkindern. Viele waren durch den Krieg zu Waisen geworden. Silke Vopel (Laura Louisa Garde, l.) und Kathrin Jelinek (Leonie Krieg, r.) basteln mit den Kindern Blumen aus Seidenpapier, um sie auf dem Basar zu verkaufen (Spielszene)
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