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Mit vibrierenden Klangfarben, afrikanischen Oberton-Gesängen, Bodypercussion und Entdeckerdrang bringt Abel Selaocoe eine komplett neue Art von Musikalität auf die Bühne. 2025 ist er Gast beim renommierten Rheingau Musik Festival. „African Roots“ überschrieb Abel Selaocoe sein Programm - unter anderem mit Stücken aus eigener Feder und einer Komposition von Giovanni Sollima.
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Abel Selaocoe ist ein charismatischer Performer, der die Parameter des Cellos neu definiert. Dabei ist das Cello wirklich nicht das Instrument, das man mit der südafrikanischen Heimat des Ausnahmekünstlers als erstes in Verbindung bringt. Sein Ziel ist aber genau das: Möglichkeiten auszuloten, inwiefern sich die Kultur seines Saiteninstrumentes weiterentwickelt, während es verschiedene kulturelle Räume durchschreitet.
„Da wo ich herkomme, steckt man nicht alles gleich in eine Schublade“, berichtet er von seiner früheren und wichtigen künstlerischen Prägung. Also hat sich Selaocoe mit großer Neugier auf die Reise in musikalische Zwischenwelten begeben. In seinen Konzerten wird die Stimme zum Instrument und der ganze Körper zum Kommunikationsmittel. Gemeinsam mit dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Perkussionisten Sidiki Dembele lässt er in einem Open-Air-Konzert im Kloster Eberbach Werke mit unterschiedlichen musikalischen Wurzeln aufeinandertreffen und so die Welt ein Stück zusammenrücken.
Das Rheingau Musik Festival hat sich seit 1987 zu einem der bedeutendsten europäischen Festivals entwickelt und zieht jedes Jahr außergewöhnliche Künstlerinnen und Künstler in die reizvolle Region. Abel Selaocoes Open-Air-Konzert ist in der Reihe der Events eine Veranstaltung, die sich abhebt - eine Fusion der Gegensätzlichkeiten. Die Location des traumhaften, romanischen Klosterkreuzgangs, die Geschichte erzählt, trifft auf innovatives Cellospiel „out of the box“.
Hinweis
Personen
| Regie: | Andreas Morell |
| Dirigent: | Rakhi Singh |