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Höhlenmalereien auf Sulawesi werfen neues Licht auf den Ursprung der Kunst. Zum „Fest der Wissenschaft“ führt ARTE außerdem in die Chauvet-Höhle und in die Grotte Mandrin, wo Funde auf ein Zusammentreffen des Homo Sapiens mit dem Neandertaler hinweisen. „Tierische (R)Evolution“ lenkt den Blick in die Zukunft und zeigt, wie erfindungsreich sich Tiere an den Klimawandel anpassen.
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Wie entstanden die ersten Kunstwerke der Menschheit? Was verraten neue Funde über unsere Vorfahren? Und wie reagieren Tiere auf eine Umwelt, die sich rasant verändert? Anlässlich des französischen „Fests der Wissenschaft“ widmet sich ARTE großen Fragen der Menschheitsgeschichte.
Die Dokumentation „Sulawesi - Am Anfang war die Höhlenmalerei“ zeigt Höhlenmalereien, die mit eurozentristischen Vorstellungen über die Entstehung der Kunst aufräumen: Die auf der indonesischen Insel entdeckten Malereien sind mit 62.700 Jahren weit älter als die bislang frühesten bekannten figurativen Kunstwerke Europas.
Auch zwei berühmte Höhlen in Frankreich werfen neues Licht auf unsere Frühgeschichte. Die Chauvet-Höhle im Ardèche-Tal wird heute mit Methoden der Archäoakustik neu erforscht. Große Feuerstellen sowie ihre besondere Akustik deuten darauf hin, dass sie womöglich Ort ritueller Erfahrungen war. In der Grotte Mandrin im Rhône-Tal entdeckten Archäologen Fossilien und Feuersteine, die für die Ankunft der ersten Homo sapiens in Westeuropa vor rund 54.000 Jahren sprechen - und für ein mögliches Zusammentreffen des Homo sapiens und des Neandertalers.
Der Schwerpunkt richtet den Blick auch auf die Zukunft unseres Planeten. „Tierische Evolution“ zeigt, wie sich Tiere an den unwirtlichsten Orten der Welt an den Klimawandel anpassen: Im Senegal suchen Schimpansen mit bemerkenswertem Erfindungsreichtum nach Nahrung und Wasser, und auf den Galápagos-Inseln geben Meerechsen Rätsel auf: Sie passen die Größe ihres Skeletts flexibel an Umweltbedingungen an.
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