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Es ist eine wunderbare Rebsorte, die wir in Bayern haben. Und niemand kann besser damit umgehen wie die Franken. Eigentlich kam sie ja aus Österreich und hieß „Österreicher-Rebe“. Im April 1659 begann ihr Siegeszug, der bis jetzt anhält. Eine Traube, die praktisch alles kann: von trocken bis edelsüß, von konventionellem Anbau bis hin zu Naturwein. Von Supermarkt bis Highend-Weinen. Und das Schönste: Der Silvaner passt, je nach Ausbau, zu praktisch allen Gerichten am Tisch. Von Spargel über Fisch und Huhn bis hin zu Wild und Rind. Und das alles bei moderaten Preisen.
Kein Wunder, dass sich der Schmidt Max für die „freizeit“ aufgemacht hat, die Spuren des Silvaners zu verfolgen: Vom Geburtsort, in Castell im Steigerwald angefangen ins Main-Dreieck in Sulzfeld, wo es ein arriviertes Weingut gibt, dass gleich acht verschiedene Silvaner ausschließlich im Holzfass ausbaut bis hin nach Ipsheim in Mittelfranken, das eigentlich nicht mehr für Wein-Anbau bekannt ist. Dort erschafft ein junges Paar Weine aus dieser Rebsorte, die in die Zukunft der Klima-Veränderung weisen.
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