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320.000 Ehrenamtliche wie Sara und Oli rücken in Bayern bei Notfällen aus. Damit stemmen die Freiwilligen Feuerwehren mehr als 96 Prozent der Einsätze. Anders als die sieben bayerischen Berufsfeuerwehren machen sie all das nur nebenbei - und müssen bei ihren Einsätzen trotzdem genauso professionell arbeiten. Beim Hausbrand und auf dem Wasser begleitet ein Filmteam zwei Feuerwehrleute in ihrer Ausbildung für den Ernstfall - bei der jeder Handgriff sitzen muss.
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Die Babyschreie sind bis auf die Straße zu hören. Der Hausflur ist schon völlig verraucht. „Wohnungsbrand. Zwei Personen vermisst. Es muss schnell gehen“, sagt der Gruppenführer zu Sara Frick und ihrem Truppmann. Sie ist seit 20 Jahren bei der freiwilligen Feuerwehr. Mit feuersicherer Kleidung, Atemschutzmaske und Helm geht sie in das Brandhaus der Feuerwehrschule. Auf der Suche nach dem schreienden Kind.Tausende freiwillige Feuerwehrleute aus ganz Bayern kommen jedes Jahr zur Aus- und Fortbildung nach Würzburg. Die Staatliche Feuerwehrschule hat hier unter anderem eine eigene Übungsfeuerwache, einen Bootshafen und das Brandhaus, das wie ein kleines Wohnhaus ausschaut, innen aber einige Herausforderungen für die Feuerwehrfrauen und -männer bereit hält. Die „Abendschau“-Reportage begleitet zwei von ihnen und ihre Ausbilder bei der anspruchsvollen Aus- und FortbildungBei einer Wasserrettung sind die freiwilligen Feuerwehren häufig schneller am Einsatzort als die eigentlich zuständigen Organisationen DLRG und Wasserwacht. Deshalb gibt es auch die Ausbildung zum Bootsführer an der Staatlichen Feuerwehrschule. Eine Woche lang Knoten und Manöver üben - am Ende steht eine Prüfung an. Ein straffes Programm bis zum Bootsführerschein. Oliver Fritz, 33 Jahre alt, stellt sich dem Druck.
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