Generation Porno - Was unsere Kinder online sehen

Deutschland, 2026
bis 19:30
Familie und Erziehung
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260928184500
VPS 00:00

Muhamed (15) trainiert mehrmals die Woche, er hat schon viele Pornos gesehen. "Das setzt beim ersten Mal Sex unter Druck."


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Muhamed (15) trainiert mehrmals die Woche, er hat schon viele Pornos gesehen. "Das setzt beim ersten Mal Sex unter Druck."


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Muhamed (l.) und Laith (r.), beide 15 Jahre alt, stehen im Fitnessstudio. Pornos sind mit dem Smartphone überall verfügbar.


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Jana erzählt, wie stark Pornografie heute die Vorstellungen einer ganzen Generation prägt.


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"Von elf bis 13 hatte ich eine krasse Pornosucht", sagt Merlin (17) erzählt, "ich brauchte das, um mich gut zu fühlen."


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Schon früh stoßen Kinder und Jugendliche in sozialen Medien auf freizügige Darstellungen und Pornografie - oft, ohne danach gesucht zu haben.


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Wie spreche ich mit Kindern über Pornos? "Wenn Kinder ein Smartphone bekommen, ist die Chance groß, dass sie mit Pornos konfrontiert werden", sagt Sexualtherapeutin Madita Oeming (r.), "wir sollten sie damit nicht alleine lassen." Oeming klärt Inge Bosse (l.) auf, die eine elfjährige Tochter hat.


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"Ich musste weinen", sagt Laith (15), nachdem er seinen ersten Hardcore-Porno in einer WhatsApp-Gruppe gesehen hatte.


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Oft schämen sich junge Mädchen für die sexualisierten Nachrichten, die sie über Social Media geschickt bekommen.


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Muhamed (15) erzählt, dass es bei Social Media keine Tabus gebe. Auch Sex mit Tieren und Minderjährigen habe er schon gesehen.


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Paulina (16) bekommt immer wieder Nachricht von erwachsenen Männern, die sich mit ihr treffen wollen.


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Jana hat schon mehrmals pornografische Fotos von Männern zugeschickt bekommen - sie tauscht sich mit Freundinnen darüber aus.


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Merlin (17) hat mit acht Jahren sein erstes Handy bekommen. Mit neun Jahren hat er zum ersten Mal einen Porno gesehen.


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Paulina (16) erzählt, dass sie völlig unfreiwillig mit pornografischen Inhalten auf Social Media konfrontiert wurde.


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Merlin (17) hat mit acht Jahren sein erstes Handy bekommen. Mit neun Jahren hat er zum ersten Mal einen Porno gesehen.

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    Details

    Sexualisierte Inhalte und Pornos sind auf Social Media allgegenwärtig - auch für Kinder und Jugendliche. Was bedeutet das für sie, und wie gehen Familien mit der Übersexualisierung um? Der Film begleitet Minderjährige in ihrem Alltag und zeigt ihre Erfahrungen mit expliziten Inhalten - ob gewollt oder ungewollt. Expertinnen und Experten ordnen die Auswirkungen ein und geben verständliche Orientierung. „Generation Porno - Was unsere Kinder online sehen“ erzählt die Geschichten junger Menschen - von ersten Kontakten mit pornografischen Inhalten bis hin zu den Folgen für Selbstbild, Beziehungen und Sexualität. Der Film verbindet persönliche Einblicke Jugendlicher mit wissenschaftlicher Perspektive. Auch Erwachsene werden mit der neuen digitalen Realität konfrontiert: Die Eltern von Paulina (16) erfahren erstmals, wie viele eindeutige Nachrichten ihre Tochter über TikTok und Instagram von unbekannten Erwachsenen bekommt, die sich mit ihrer Tochter treffen wollen - zum Entsetzen der Eltern. Ein pornosüchtiger Teenager berichtet, wie er der Sucht entrinnen konnte. Ein Cyber-Grooming-Opfer schildert, wie er in die Fänge eines Pädo-Kriminellen gekommen ist. Gleichzeitig zeigt die Serie, dass auch Kinder selbst Grenzen überschreiten - häufig ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein. „Kinder und Jugendliche glauben, im Netz wäre alles erlaubt“, sagt Kriminalhauptkommissar Eric Dieden, „wir haben mittlerweile Straftäter, die acht Jahre alt sind.“ So entsteht ein unmittelbares und emotionales Bild einer Generation zwischen digitaler Realität, sozialem Druck und fehlender Orientierung. Expertinnen wie Sexualtherapeutin Madita Oeming, Medienpädagogin Saskia Nakari und Bildungsexpertin Silke Müller zeigen Wege im Umgang mit diesen Herausforderungen auf. Den Autoren Hannah Hartwich, Kajo Fritz und Marc Schlömer ist ein außergewöhnlicher Blick in die digitale Realität von jungen Menschen gelungen, der viele Erwachsene und vor allem Eltern alarmieren dürfte.

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