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Die Béliers haben einen Bauernhof in der Provinz. Die Eltern und der kleine Quentin sind gehörlos. Tochter Paula ist als Dolmetscherin für ihre Eltern unersetzlich. An der Schule entdeckt ein Lehrer Paulas großes Gesangstalent. Sie soll in Paris für die Akademie vorsingen. Doch wenn Paula nach Paris ginge, müssten die Béliers ohne sie auskommen. - Die berührende Komödie war ein Riesenhit in französischen Kinos. Lassay, in der französischen Provinz. Hier betreiben die Béliers, Vater Rodolphe (François Damiens) und Mutter Gigi einen Bauernhof mit Milchvieh und eigener Käserei.
Den Käse verkaufen sie auf dem Markt. Die beiden haben zwei Kinder, Paula und den etwas jüngeren Quentin . Alles ganz normal? Eigentlich schon, bis auf die Tatsache, dass außer Paula alle Familienmitglieder gehörlos sind. Neben dem normalen Teenager-Leben hat Paula daher viele zusätzliche Aufgaben, die andere Kinder in ihrem Alter so nicht haben. Sie hilft auf dem Bauernhof, verkauft auf dem Markt und muss dauernd für ihre Eltern übersetzen.
Kurzum: Nichts geht bei den Béliers ohne Paula. Paula ist tief in der Pubertät, wird gerade flügge. An der Schule verliebt sie sich in einen Jungen namens Gabriel . Nur wegen ihm meldet sich Paula bei der Auswahl von AGs für den Chor unter Leitung von Musiklehrer Thomasson (Éric Elmosnino) an. Gabriel erzählt Paula von einer berühmten Pariser Gesangsschule. Dort will er in drei Monaten an der Aufnahmeprüfung teilnehmen. Doch dann erscheint Gabriel nicht mehr zu den Proben.
Von ihrem Lehrer erfährt Paula, dass Gabriel in Paris nicht mehr zur Prüfung zugelassen wird, da er bereits im Stimmbruch war. Doch Fabien ermutigt Paula, selbst zu versuchen, in Paris an der Musikakademie aufgenommen zu werden. Fabien hält Paula für ein Ausnahmetalent. Paula jedoch glaubt, ihre Familie nicht alleinlassen zu können. Erst in letzter Minute entschließt sie sich, begleitet von der Familie, nach Paris zu fahren. In einer bewegenden Performance singt sie vor dem Auswahlgremium den Chanson „Je vole“ („Ich fliege“) von Michel Sardou.
Für ihre Eltern und den Bruder begleitet Paula ihren Gesang mit Gebärdensprache. „Je vole“ wird in Paulas Interpretation eine Hymne an das Leben als ein Prozess ständiger Veränderung. Aber auch eine Hymne an die Liebe zu ihrer Familie. Ein Umzug bedeutet nicht, die Familie zu verlassen. Denn jeder, der eine hat, weiß, dass Blut dicker als Wasser ist und man Familie so schnell nicht loswird. Die warmherzige Familienkomödie erhielt das Prädikat „Besonders wertvoll“.
Mit: Karin Viard (Gigi Bélier), Francois Damiens (Rodolphe Bélier), Eric Elmosnino , Louane Emera (Paula Bélier), Roxane Duran u.v.A.
Drehbuch: Victoria Bedos, Stanislas Carré de Malberg, Thomas Bidegain, Eric Lartigau
Regie: Eric Lartigau
106 Min.
F 2014
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Schauspieler: Rolle | |
| Regie: | Eric Lartigau |