Oasen - Inseln des Lebens

Der Garten Eden der Sahara
Folge 5

bis 18:30
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • HDTV
  • 20261001174500
VPS 17:45

Ein Tubu Nomade nach langer Reise. Das Hirtenvolk der Tubu beherrschte einst die Karawanenrouten zwischen Nordafrika und der Sahelzone. Heute leben sie hauptsächlich von der Ziegen- und Kamelzucht.


Bildauswahl:


Bild 1

Ein Tubu Nomade nach langer Reise. Das Hirtenvolk der Tubu beherrschte einst die Karawanenrouten zwischen Nordafrika und der Sahelzone. Heute leben sie hauptsächlich von der Ziegen- und Kamelzucht.


Bild 2

Eine Gruppe Husarenaffen genießt die letzten Sonnenstrahlen.


Bild 3

Zwei Wochen lang patrouillieren die Ranger durch die entlegenen Gebiete des Ennedi-Plateaus. Nachdem es 2016 zum UNESO Weltkulturerbe erklärt wurde, schuf die Regierung das Ennedi Natur und Kulturreservat, um das einzigartige Ökosystem zu schützen.


Bild 4

Die Sahara ist die größte Wüste der Welt. Eines ihrer spektakulärsten Naturwunder liegt im Norden der Republik Tschad: das Ennedi-Plateau.


Bild 5

Ranger patrouillieren auf Kamelen durch das Ennedi-Plateau. Kamele können wochenlang ohne einen Tropfen auskommen. Endlich am Wasser, trinken sie bis zu 200 Liter auf einmal.

Themen

    Details

    Mitten in der Sahara erhebt sich ein Naturwunder: das Ennedi-Plateau im Norden der Republik Tschad. Wie eine Landschaft von einem fremden Planeten ragt das Sandsteinmassiv aus dem Wüstensand. Für jeden Wüstenreisenden ist das Guelta d‘Archei die erste Anlaufstelle - ein labyrintartiger Canyon, an dessen Grund das ganze Jahr über Wasser sprudelt. In dieser steinernen Kathedrale tränken Kamelnomaden vom Volk der Tubu ihre Herden. Vor Jahrtausenden hinterließen ihre Vorfahren Malereien in den Höhlen des Plateaus: Jagdszenen, Tier- und Menschendarstellungen - eine der größten Ansammlungen prähistorischer Kunst weltweit. Doch auch in dieser scheinbar zeitlosen Welt ist der Wandel spürbar. Der Druck der Moderne, Wilderei und Klimawandel bedrohen das fragile Gleichgewicht. Viele Tierarten wurden an den Rand der Ausrottung gedrängt. Hoffnung bringt ein neues Schutzgebiet. Seit seiner Gründung patrouillieren Ranger auf Kamelen durch die Weiten und schützen vor allem den seltenen Rothalsstrauß. In den Höhlen bringen Streifenhyänen ihre Jungen zur Welt, auf den Felsen thronen Wüstenfalken, Klippschliefer und Mufflons. Eine Tubu-Familie kämpft in der Dürre um die letzten Melonen in ihrem Garten. Ein lokaler Politiker organisiert ein Kamelrennen, um sich die Gunst seiner Dorfgemeinschaft zu sichern. Es ist auch ein Film über die Kraft der Natur, den Überlebenswillen der Menschen - und die Magie eines Ortes, an dem der Schatten König ist.

    Hinweis

    Personen

    von:Daniela Pulverer, Boas Schwarz


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