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Matteo kommt vier Monate zu früh zur Welt. Für seine Eltern beginnt ein Kampf ums Überleben ihres Kindes und gegen ein System, das Frühchenfamilien weitgehend im Stich lässt.
„NZZ Format“ zeigt, wie eine Frühgeburt Familien an ihre Belastungsgrenzen bringt und weshalb viele Betroffene genau dann Unterstützung suchen müssen, wenn ihnen dafür eigentlich die Kraft fehlt.
Nadine und Pascal Müller verbringen Wochen zwischen Neonatologie und Alltag im Ausnahmezustand. Ihr Sohn Matteo wird rund um die Uhr medizinisch versorgt, gleichzeitig müssen sie Arbeitsausfälle organisieren, Formulare ausfüllen und um finanzielle Sicherheit kämpfen. Die Frühgeburt wird damit nicht nur zur emotionalen Belastung, sondern auch zur existenziellen Herausforderung.
Vor acht Jahren kamen auch Dina Hedigers Zwillinge zu früh zur Welt. Aus dieser Erfahrung heraus gründete sie die Organisation „Frühchen & Neokinder Schweiz“, die betroffene Familien unterstützt und deren Anliegen in die Politik trägt. Nach jahrelangem Einsatz wurde 2025 der Mutterschaftsurlaub für Eltern von Frühchen angepasst.
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