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Datenspeicherung , Streaming und vor allem die Künstliche Intelligenz benötigen immer mehr Rechenleistung. Google baut deshalb in Kronstorf nahe der Enns in Oberösterreich ein gigantisches Rechenzentrum - mit enormem Verbrauch an Strom, Kühlwasser und Boden. Die Baufläche ist so groß wie 70 Fußballfelder, der Strombedarf wird im Vollausbau jährlich bis zu 4,4 Terrawattstunden betragen - mehr als alle privaten Haushalte in ganz Oberösterreich.Der Widerstand gegen das Projekt wächst. Denn gleichzeitig werfen diese modernen Industrieanlagen viele Fragen auf: Was bringt Kronstorf und Oberösterreich der geplante Google Campus wirklich? Welchen Schaden richten Rechenzentren weltweit an? Wie lassen sich solche Ressourcenfresser in Zeiten von Dürre und Stromengpässen rechtfertigen? Die Landesregierung und Google halten sich zu dem Milliardenprojekt ungewöhnlich bedeckt.Hanno Settele geht für Dok 1 auf Spurensuche: Wie transparent läuft der Bau und Betrieb der Superrechner ab? Wie funktionieren die Dinger überhaupt? Und was bringt es für die Region?
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