Das Erbe von 9/11

Deutschland nach den Anschlägen

bis 00:15
Dokumentation
  • Stereo
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260908233000
VPS 00:00

Übersicht

Die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA haben Folgen bis zum heutigen Tag. Diese Dokumentation erzählt an Beispielen, wie die Anschläge in New York und am Pentagon bis heute nachwirken und was für gravierende Konsequenzen sie für viele Menschen haben.

Themen

    Details

    Die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA haben Folgen bis zum heutigen Tag. Für Andreas Rückewoldt haben sie das Leben völlig auf den Kopf gestellt. Als der Berufssoldat die Bilder der brennenden Türme des World Trade Centers sieht, weiß er sofort: „Wir werden nach Afghanistan in den Einsatz gehen“. Auch wenn er erst Jahre später am Hindukusch kämpft, erlebt er die Anschläge als die eigentliche „Zeitenwende“ in seinem Soldatenleben. Denn die Bundeswehr muss schmerzhaft lernen, was es heißt, eine Armee im Einsatz zu sein. Viele Soldaten erleiden schwere psychische Leiden, können die Erlebnisse nicht verarbeiten, finden nicht die nötige Unterstützung nach ihrer Rückkehr. Andreas Rückwoldt ist seit vielen Jahren schwer krank, er hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die Versäumnisse der Bundeswehr hinzuweisen. Dass sein Sohn als Berufssoldat sich ebenfalls für Auslandseinsätze meldet, beschäftigt ihn. Obeid Said weiß seit dem 11. September nicht mehr, ob er sich in Deutschland sicher fühlen kann. Der gebürtige Afghane kommt in den 1990er-Jahren mit seiner Familie nach Deutschland, liebt die Freiheit, will sich bestmöglich in die deutsche Gesellschaft integrieren - und steht nach den Anschlägen plötzlich unter Generalverdacht. Die Polizei steht vor seiner Tür, obwohl der Studierende nichts mit den Hamburger Todespiloten zu tun hat. Der zukünftige Apotheker ist aus unerfindlichen Gründen ins Visier der Ermittler geraten. Andreas Lohmeyer von der Hamburger Polizei organisiert die Rasterfahndung, weil bei den Ermittlern niemand weiß, ob es weitere islamistische Terrorzellen in Hamburg gibt. Bis heute fühlt sich Obeid Said in seiner zweiten Heimat Deutschland nicht wirklich willkommen. Ob sein Vater sich in seiner zweiten Heimat USA irgendwann zu Hause gefühlt hätte, kann Nick Gorki nicht sagen, obwohl er die Frage gerne gestellt hätte. Aber Nick hat seinen Vater Sebastian Gorki nie kennengelernt. Sebastian Gorki aus dem Sauerland stirbt am 11. September 2001 im World Trade Center, Sebastians Frau ist mit Nick schwanger, kann sich in letzter Minute in Sicherheit bringen. Seitdem rätselt Nick Gorki, wie sein Leben sich entwickelt hätte, wenn er seinen Vater hätte kennenlernen können. Seine Mutter Paula und Nick verbindet eine enge Beziehung, sie haben gemeinsam versucht, den Verlust zu bewältigen. Doch eine Lücke bleibt für beide. Diese Dokumentation erzählt an Beispielen, wie die Anschläge in New York und am Pentagon bis heute nachwirken und was für gravierende Konsequenzen sie für viele Menschen haben.

    Hinweis

    Personen

    Redaktion:Clas Oliver Richter, Christoph Heinzle, Clas Richter
    von:Lennart Banholzer, Charlotte Horn, Konstanze Nastarowitz

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