Peter Stolberg-Stolberg gehört einem der ältesten europäischen Adelshäuser an. Seine Ururgroßmutter war die berühmte Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn "Sisi".
Bildauswahl:

Peter Stolberg-Stolberg gehört einem der ältesten europäischen Adelshäuser an. Seine Ururgroßmutter war die berühmte Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn "Sisi".

Der Kaiserball in Korneuburg in Niederösterreich findet jedes Jahr im Januar statt. 300 Gäste tanzen hier zu Ehren des letzten österreichischen Kaisers Karl I.
Übersicht
Ein Kaiser als Staatsoberhaupt? In Österreich und Tschechien setzen sich Monarchisten für die Rückkehr der Krone ein, mit sehnsüchtigem Blick auf den früheren Glanz der Habsburger Dynastie und der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie. Was steckt hinter diesem Wunsch, in Zeiten von Krieg und multiplen Krisen?
Themen
Details
Peter Stolberg-Stolberg ist der Ururenkel der österreichischen Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als Sisi. Er wünscht sich, genau wie seine nichtadeligen Mitstreiterinnen und Mitstreiter vom Verein Schwarz-Gelbe Allianz, die Rückkehr eines Kaisers als Staatsoberhaupt in Österreich. Dieser soll das Amt des Bundespräsidenten ersetzen und dessen Befugnisse auf Lebenszeit erhalten.In elf europäischen Staaten gibt es Könige, Fürsten und Großherzöge - meist mit hohen Zustimmungswerten in der Bevölkerung. Sie haben in der Regel nur die Aufgabe zu repräsentieren. Die politische Macht liegt beim Volk, bei gewählten Parlamenten und Regierungen. Doch für manche Menschen hat die Idee einer starken Führung an der Spitze durchaus etwas Verlockendes. Für Peter Stolberg-Stolberg hat die österreichische Republik ausgedient. Der Adel, glaubt er, besitze das Führungspotenzial, das Österreich brauche, um wieder zu alter Stärke zu finden.Woran der Verein Schwarz-Gelbe Allianz in Österreich noch arbeitet, existiert in der Tschechischen Republik bereits - eine Partei, die sich für die Rückkehr der Monarchie starkmacht. Ludmila Džuganová ist Spitzenkandidatin der Kleinstpartei Koruna Ceská in Südböhmen. Tschechien ist zwar wirtschaftlich stabil - gesellschaftlich jedoch gespalten. Ludmila Džuganová ist überzeugt, dass ein Monarch mehr Stabilität bieten könnte als vom Volk gewählte Abgeordnete.
Hinweis