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Was ist gefährlicher: Fliegen oder Autofahren? Rauchen oder Bergsteigen? Nachts allein nach Hause zu gehen oder sich ungesund zu ernähren? Die menschliche Intuition für Risiken ist nicht nur ungenau, sondern systematisch verzerrt. «DOK» über unsere Wahrnehmung und die Folgen.
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Der Alltag der Ambulanz im Kanton Basel-Landschaft zeigt: Das eigene Zuhause, der Spaziergang mit dem Hund oder der Schulhof - der Tod kann überall lauern. Dass wir alle einmal sterben werden, ist klar. Die Frage ist nur: Woran? Das lasse er einfach mal auf sich zukommen, antwortet Rolf Steinmann, der Chef des grössten Schweizer Krematoriums. Bis es so weit sei, geniesse er das Leben und vermeide unnötige Risiken. Das sei auch seine Philosophie, findet Adrian Zurbrügg, der in seiner Freizeit auf hohe Berge steigt, in seinem Berufsalltag als Landschaftsgärtner aber nicht auf Bäume klettert, weil ihm das zu gefährlich ist. Die Forschung zeigt: Seltene, spektakuläre Gefahren werden überschätzt, alltägliche unterschätzt. Folge: übertriebene Angst vor seltenen Risiken, zu wenig Sorge vor verbreiteten Risiken. «DOK» geht der Frage nach: Was bedroht uns tatsächlich existenziell? Und wieso hat unsere Wahrnehmung von Gefahren nur wenig mit der Realität zu tun?
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Personen
| Buch/Autor: | Simon Christen, Michael Zollinger |