Vorbereitet für den Ernstfall

Notstrom, Wasser, Dosenbrot (Deutschland, 2026)

bis 18:05
Reportage
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260829173500
VPS 17:35

"ZDF.reportage" Logo


Bildauswahl:


Bild 1

"ZDF.reportage" Logo


Bild 2

Feldbetten, Zelte und Stromaggregate: Beim DRK Landesverband Westfalen-Lippe wird viel Equipment bereitgehalten.


Bild 3

Wichtig, besonders für chronisch Kranke: Wie viele Medikamente braucht man im Notfall?


Bild 4

Angst vor dem Stromausfall: Metzger Hidding hat eine eigene Schlachtung und fünf Filialen. Wie kann er seine Firma besser vor Naturkatastrophen schützen?


Bild 5

Wie viele Vorräte braucht man für eine fünfköpfige Familie?


Bild 6

Vorräte für einen Monat im Keller: Marius ist vorbereitet für den Ernstfall


Bild 7

Überleben draußen: Survivalfans trainieren, wie sie wochenlang ohne Strom und Supermarkt klarkommen.

Themen

    Details

    Stromausfall, Hochwasser, Feuer: Es ist gut, wenn man auf den Ernstfall vorbereitet ist. Der Katastrophenschutz rüstet nach, auch Privathaushalte legen Vorräte an. Die einen bunkern Konserven im Keller, die anderen statten ihr Haus mit Wassertanks und Notstromaggregaten aus. Auch Survivalfans, die wochenlanges Überleben im Wald trainieren, haben Zulauf. Was ist sinnvolle Vorsorge, was übertrieben? „Ich möchte völlig autark sein“, meint Marius Görnandt aus Hannoversch Münden. Er hat Vorräte für vier Wochen im Keller, übt an Wochenenden das Überleben draußen. Dafür hat er sich gut ausgestattet, mit Schlafsäcken, Feuersteinen und Wasserfiltern. „Das Ganze macht mir auch Spaß, ich bereite mich nicht auf ein konkretes Ereignis vor.“ Tobias Zweckerl arbeitet freiberuflich als Krisenvorsorgeberater. Gibt Firmen und Familien Tipps, wie sie sinnvoll vorbeugen und was sie dafür brauchen. „Wir haben in Deutschland nach sorglosen Jahrzehnten ordentlich Nachholbedarf“, meint er. „Bisher sorgen die Deutschen immer nur für das vor, was gerade akut war, das ist falsch.“ Krisenvorsorge ist für ihn immer ein Rundumpaket. Einer seiner Kunden: die Metzgerei Hidding im Münsterland. Die Firma mit fünf Filialen und eigener Schlachtung war vor einigen Jahren von tagelangen Stromausfällen betroffen. Seitdem wurde viel in eine lückenlose Energieversorgung der Kühlhäuser investiert. Aber wie soll die Kommunikation zwischen Chef und Mitarbeitern funktionieren, wenn auch die Telefonnetze brachliegen? Eine Baustelle für Krisenberater Zweckerl. Ganz am Anfang stehen die Eheleute Simone und Jürgen Schlotterhose in Bochum: Sie sind seit einer Veranstaltung in der Schule ihrer Kinder alarmiert, wollen vorsorgen für den Krisenfall. Sie haben sich eine Liste der Bundesregierung besorgt. Dort werden bestimmte Lebensmittel und die Mengen für einen Notvorrat empfohlen. Bei fünf Personen und einer Etagenwohnung gerät die Familie in ein echtes Platz- und Geldproblem: „Wo sollen wir 100 Liter Trinkwasser lagern?“ Die Eheleute stehen vor ungeahnten Herausforderungen. Die „ZDF.reportage“ begleitet Profis und Laien bei der Vorbereitung: Was braucht man, um für Stromausfälle, Schneechaos, Naturkatastrophen, sprich, für einen Ernstfall gerüstet zu sein?

    Hinweis

    Personen

    von:Michael Nieberg

    1 weiterer Sendetermin



    TVinfo
    X