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Eine rätselhafte Lebensmittelvergiftung am Vegetarierkongress 1999 wird zwanzig Jahre später neu untersucht. Zwei Animationsfilmschaffende stossen auf Widersprüche und Spekulationen - und geraten in ein Geflecht aus Erinnerungen, Theorien und subjektiver Wahrheit.
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Am internationalen Vegetarierkongress 1999 in Widnau kommt es zu einer folgenschweren Lebensmittelvergiftung. Jahrzehnte später wollen die Animationsfilmschaffenden Marion und Noah die Ereignisse neu aufrollen. Ihre Recherche führt sie durch widersprüchliche Erinnerungen, Spekulationen und zunehmend abwegige Theorien - und wirft die Frage auf, wie viel Wahrheit sich im Rückblick überhaupt rekonstruieren lässt.
Noah Erni und Marion Täschler nutzen den historischen Fall als Ausgangspunkt für eine satirische Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien, Fake News und dem menschlichen Drang, Geschichten auszudeuten. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion zunehmend.
Im Film werden dokumentarische Elemente mit animierter Fiktion kombiniert. Der visuelle Ansatz spielt bewusst mit Übertreibung und Ironie: Animation wird genutzt, um subjektive Wahrnehmungen und absurde Gedankengänge sichtbar zu machen. Mit einem humorvollen, selbstreflexiven Ton führt der Film die Vermischung von Realität und Interpretation konsequent ins Absurde.
Hinweis
Personen
| Regie: | Noah Erni |
| Drehbuch: | Noah Erni, Marion Täschler |