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Xatars Ehefrau Farvah und sein letzter Geschäftsführer Tobi erinnern sich an einen prägenden Moment: Im Frühjahr 2024 war es dem „Baba aller Babas“ gelungen, seine Lieder auf die Bühne der Elbphilharmonie in Hamburg zu bringen. Dort sieht man XATAR backstage an einem Flügel sitzen - etwa ein Jahr nach diesen Aufnahmen war er tot. Jetzt gilt es, seine Hinterlassenschaften zu sortieren: Tobi räumt mit Xatars engen Freunden SSIO und Samy einen Lagerkeller aus. Gemeinsam erinnern sie sich an ihre Jugend im Bonner Viertel Brüser Berg. Schnell wird sichtbar, welche Brüche ihre gemeinsame Geschichte geprägt haben. Farvah beschreibt, wie schwer es für sie war, den Mut für ihre junge Liebe aufzubringen, und wie jäh die Beziehung zu XATAR von einem Verbrechen mit internationaler Dimension ausgebremst wird.
Hinweis
Die dreiteilige Dokuserie „XATAR“ blickt hinter das öffentliche Bild der deutschen Rap-Ikone XATAR und begibt sich auf die Suche nach dem Menschen Giwar Hajabi - zwischen Inszenierung, Widersprüchen, Brüchen, Verfehlungen und Sehnsüchten. Die Dokuserie zeichnet Xatars Biografie zwischen Schatten und Licht differenziert nach und fragt: Was bleibt von diesem Menschen, der so viele Leben geführt hat - als Musiker, Gangster, Talentscout, Geschäftsmann, Ikone, Ehemann, Vater? Erzählt wird die Geschichte mithilfe von Archivmaterial, szenischen Rückblicken und Stimmen aus dem engsten Umfeld. Zu Wort kommen Weggefährtinnen und Weggefährten wie Schwesta Ewa, SSIO, Samy, Maestro, Moritz Bleibtreu, Farid Bang oder Apache 207. Gemeinsam mit den Journalisten Düzen Tekkal, Tobias Targoll „Toxik“, Rooz , Miriam Davoudvandi, Aria Nejati und Simon Vogt, zeichnen sie ein vielschichtiges Bild der umstrittenen Rap-Ikone.