Lebenslänglich

Der letzte Wunsch
Folge 3

bis 02:45
Recht und Kriminalität
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260910021000
VPS 00:00

Übersicht

Eine spektakuläre Wende gab es im Fall von Klaus Bräunig, der mehr als 53 Jahre im Knast saß: Am 9. September 2023 wurde er auf Bewährung entlassen. Das Bundesverfassungsgericht hatte entschieden, dass seine Grundrechte verletzt worden seien. Unerwartet hatte sich ein Zeuge gemeldet, dessen Aussagen Bräunigs Unschuld beweisen könnten. Nach seiner Entlassung lebte Bräunig in Hessen. 2025 starb er.

Themen

    Details

    Die SWR Doku rollte den Fall Klaus Bräunig neu auf: Saß er 53 Jahre unschuldig im Gefängnis oder hatte er zwei Frauen brutal ermordet? Es gab keine Beweise. Im April 1970 wurden die Mainzer Kinderärztin Margot Geimer und Tochter Dorothee (17) erstochen. Welches Motiv gab es für den brutalen Doppelmord? Die Tatwaffe wird nicht gefunden. Dorothee nahm Drogen. Steckt die Drogenszene dahinter? Gab es Unregelmäßigkeiten in der Praxis der Kinderärztin? Nach zwei Monaten der Durchbruch. Ein Spanner wird festgenommen: Klaus Bräunig, ein Hilfsarbeiter (damals 26). Vier Tage später legt er ein Geständnis ab. Weitere vier Tage später widerruft er alles. Um dann wieder zu gestehen. Ein Hin und Her, wochenlang. Bräunig bleibt bei seinem Widerruf. 1972 wird er zu lebenslanger Haft verurteilt. Allein auf Grundlage seiner Geständnisse. 2023 kämpft die Münchner Rechtsanwältin Dr. Carolin Arnemann ihn frei - auf Bewährung. Saß Klaus Bräunig, der 2025 starb, sein ganzes Leben zu Unrecht im Gefängnis?

    Hinweis

    Audiodeskription

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