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Der Jakobsweg boomt - doch mit diesem Boom wachsen auch Konflikte. Tausende Pilgernde strömen täglich nach Santiago de Compostela, sehr zum Ärger vieler Anwohnender. Zwischen Spiritualität, Partytourismus und Wohnungsnot stellt sich die Frage: Wie lässt sich der Zauber des berühmten Pilgerwegs bewahren? SWR Reporter Ulf Eberle begleitet Pilger:innen und Bewohner:innen auf der Suche nach Antworten.
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In der Hauptsaison kommen Tag für Tag 5000 Pilgernde am Grab des heiligen Jakobus im spanischen Santiago de Compostela an. Am Ziel an der Kathedrale fallen sich viele weinend in die Arme, skandieren „Schlachtrufe“, ziehen ihre Schuhe aus. All das beobachtet Bürgermeisterin Goretti Sanmartín vom Rathaus gegenüber mit Sorge. Sie möchte, dass sich etwas ändert in ihrer Stadt. „Wir wollen hin zu einem qualitativen Tourismusmodell, das vor allem Menschen wertschätzt, die hier mehrere Tage verbringen und unsere Kultur kennenlernen möchten und die nicht nur ein paar Runden um die Kathedrale drehen, ein Souvenir kaufen und wieder abreisen.“ SWR Reporter Ulf Eberle hat sehr unterschiedliche Pilgernde kennengelernt: Marcello, der mit seiner Katze unterwegs ist. Babette, die die Asche ihres verstorbenen Mannes mit sich trägt. Veronica und ihre Freundinnen, für die Spaß wichtiger ist als Spiritualität. Wie kann es gelingen, trotz des Massenandrangs den Zauber des Jakobswegs zu bewahren?
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