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Mit ihren gewagten Sprüngen und Pirouetten brettern die Cholitas gegen hartnäckig Klischees. Ihre Tracht soll provozieren und zeigen, dass den Nachfahrerinnen indigener Stämme heute alles offensteht. Dass sie sich dabei ausgerechnet auf Skate-Bretter schwingen, löst Erstaunen aus.
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Skaten ist erst vor wenigen Jahren nach Bolivien gekommen, und vielen gilt es noch immer als wilder Sport von Strassengangs. Doch die jungen Cholita-Frauen haben diesen Sport mit Bedacht gewählt. Denn noch immer müssen sie auf ihrem Weg nach oben über Hindernisse und kulturelle Widerstände springen. In wenigen Tagen feiert die eingeschworene Gruppe ihr dreijähriges Jubiläum. Eine gute Gelegenheit, um noch lauter auf sich aufmerksam zu machen.Auf 3500 Meter über der bolivianischen Millionenstadt La Paz erstreckt sich ihr Revier «Pura Pura» - das höchstgelegene Skate-Gelände der Welt. Mit ihren traditionellen Pollera-Röcken wollen die Skaterinnen ein Signal senden: Eine Cholita kann alles, sogar auf dem Holzbrett dieses westlichen Extrem-Sports balancieren.
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