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Die Weinberge an der Mosel gehören zu den steilsten Lagen der Welt. Zwischen den Rebstöcken wuchs früher der blutrote Weinbergpfirsich. Monika Servaty hat sich diesem Baum verschrieben, zieht aus Pfirsichsteinen Bäumchen und pflanzt auf. Aus den Früchten kocht sie Marmelade. Im Nachbardorf verarbeitet Herbert Budweg die Pfirsiche zu Essig und Pfirsich-Mousse.
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Der blutrote Weinbergpfirsich verschwand irgendwann aus den Rebhängen an der Mosel. Stattdessen gab es Monokulturen. Inzwischen aber besinnt man aber wieder auf das kulinarische Erbe. Monika Servaty, von Beruf Gärtnerin, hat sich dem Moselpfirsich verschrieben, zieht aus Pfirsichsteinen kleine Bäume und pflanzt sie dort, wo der Weinbau nicht mehr lohnt. Weil Weinlese und Pfirsichernte oft zusammenfallen, hat Monika im September alle Hände voll zu tun: Aus den Pfirsichen kocht sie unermüdlich Marmelade, außerdem Gerichte der Region wie Dippekuchen, ein Kartoffelgericht. Im Nachbardorf stellt sie mit ihrem Freund Herbert Budweg Pfirsich-Mousse her. Herbert hat selbst ein besonders Steckenpferd: Er macht Essig aus allen Früchten, die er auftreiben kann. Da kommt der Pfirsich gerade recht.
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