Kleine Kulturgeschichte der Erotik

Frankreich / Österreich, 2026
bis 23:35
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • HDTV
  • 20260912223500
VPS 00:00

Übersicht

Obszönität ist eine Erfindung der Moderne, denn historisch betrachtet hatte man meistens keine großen Berührungsängste mit Nacktheit und sexuellen Darstellungen. Von der Antike durch die neugierige Renaissance über die zugeknöpfte Moderne zu einer neuen - meist weiblichen - Avantgarde: Patrick Catuz führt durch die Kunstgeschichte und sucht Wege zu einer ganz neuen Ars Erotica.

Themen

    Details

    Kann erotische Kunst heutzutage noch gedeihen? Wie hat sie sich im Laufe der Jahrhunderte verändert? Was können bildende Kunst, Film und Literatur über wechselnde Moralvorstellungen erzählen? Und wo liegt die Schwelle zum Tabu? Die alten Römer trieben es noch recht wild: Bei den Grabungsarbeiten von Pompeji wurden Wandmalereien entdeckt, die eindeutiger nicht sein könnten, viele Alltagsgegenstände waren mit Phalli ausgestattet. Dann eroberte das Christentum mit seiner Vorstellung von Sünde Europa - und schlug vielen Statuen die Nasen ab. Zugrunde lag die Vorstellung, so könnten im Inneren eingeschlossene Dämonen entfleuchen. Dabei haben wir in der Moderne sogar unsere Vergangenheit umgedeutet: Die Antike stellen wir uns gern erhaben vor - dabei war sie viel wilder, als wir vielleicht denken. Im Laufe der Kunstgeschichte waren es fast immer Männer, die nackte Frauen malten. Auch heutzutage dominiert der männliche Blick, obwohl es an den Kunstschulen weit mehr weibliche Absolventinnen gibt. Literatur und Film waren ebenfalls lange Zeit von männlichen Fantasien getrieben. Die vergangenen Jahrzehnte sind es aber eher Frauen, die für Aufregung sorgen. Patrick Catuz führt durch die verwegene Seite der Kunstgeschichte und sucht Wege zu einer ganz neuen Ars Erotica.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Patrick Catuz


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