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„Die Nordreportage“ begleitet Hamburgs Alsterschwäne und Schwanenvater Olaf Nieß durch eine turbulente Saison.
Verspäteter Frühling wegen der Vogelgrippe, verlassene Kanus als Bedrohung für die Brutplätze und das Triathlon-Wochenende als Großveranstaltung, vor der die Schwäne außer Reichweite gebracht werden müssen: Für die Hamburger Alsterschwäne und ihren Schwanenvater Olaf Nieß ist es eine Saison voller Herausforderungen.
Zwei Monate länger als üblich mussten die berühmten Hamburger Alsterschwäne in diesem Jahr in ihrem Winterquartier ausharren. Aus Angst, dass sie sich draußen mit der Vogelgrippe anstecken, konnten sie erst im Mai ins Freie. Olaf Nieß, Chef des Hamburger Schwanenwesens, beobachtet die Lage mit Sorge: Wird sich der späte Saisonstart auf das Brutverhalten seiner Schützlinge auswirken?
Beim Triathlon müssen Nieß und sein Team im Dauereinsatz verhindern, dass sich Athleten und die angriffslustigen Junggesellen-Schwäne in der Binnenalster in die Quere kommen. Und dann macht dem Schwanenvater noch die zunehmende Zahl an verlassenen Kanus an den Alsterböschungen Sorgen. „Die Leute haben gar nicht im Kopf, dass sie damit die Brutplätze der Tiere zerstören“, sagt Nieß.
Unter den Mitarbeitenden muss der Schwanenvater zudem einen neuen „Kollegen“ einarbeiten: Seit Anfang 2026 gehört Diensthund Hubi zum Team. Der Deutsch-Drahthaar ist zwei Jahre alt und mit Feuereifer bei der Sache. „Er ist natürlich noch jung und hat noch wenig Erfahrung bei Wassereinsätzen, das muss er alles noch lernen“, erzählt Nieß.
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| Redaktion: | Arne Siebert, Dirk Külper |
| von: | Isabel Bublitz |
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