Oktoberfest 1900

Die Vision / Die Zeichen der Zeit (Deutschland, 2020)

bis 03:20
Drama
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260901014500
VPS 00:00

Übersicht

Der Nürnberger Großbrauer und Gastronom Curt Prank plant, mithilfe des Handlangers Glogauer und des Stadtrats Alfons Urban, fünf Budenplätze auf dem Oktoberfest zu ergaunern. Er will eine „Bierburg“ für 6.000 Gäste errichten - 20-mal so groß wie die üblichen Bierbuden auf dem Oktoberfest. Und das als Auswärtiger! Ein Affront gegen die Münchner Brauergilde.

Themen

    Details

    Die Vision Der Nürnberger Großbrauer und Gastronom Curt Prank plant, mithilfe des Handlangers Glogauer und des Stadtrats Alfons Urban, fünf Budenplätze auf dem Oktoberfest zu ergaunern. Er will eine „Bierburg“ für 6.000 Gäste errichten - 20-mal so groß wie die üblichen Bierbuden auf dem Oktoberfest. Und das als Auswärtiger! Ein Affront gegen die Münchner Brauergilde. Nur einer weigert sich, seinen Budenplatz zu verkaufen: Ignatz Hoflinger, Inhaber der kleinen traditionsbewussten Deibel Brauerei, der mit seiner Frau Maria und den beiden Söhnen Roman und Ludwig auch das Wirtshaus „Zum Oiden Deibel“ betreibt. Um an sein Ziel zu kommen, ist Prank jedes Mittel recht. Unterdessen lernen sich Pranks Tochter Clara und Ignatz‘ Sohn Roman auf einem Fest kennen und verbringen eine leidenschaftliche Nacht miteinander. Zum Entsetzen von Claras neuer Gouvernante Colina Kandl, die darauf achten sollte, dass Clara einen besseren Umgang pflegt. Dieser ist in Pranks Augen der Vorstandsvorsitzende der Capital Bräu AG Anatol Stifter. Doch zuerst muss Glogauer für Prank den letzten fehlenden Budenplatz von Ignatz Hoflinger bekommen. Glogauer weiß sich am Ende nicht anders zu helfen und hetzt seinen Rottweiler auf ihn. Die Zeichen der Zeit Die Nachricht von Ignatz‘ Tod versetzt seinen Sohn Roman Hoflinger, seine Mutter Maria und seinen Bruder Ludwig in einen Schockzustand. Ignatz‘ Kopf ist bei einem an der Isar kampierenden Stamm von Samoanern vorgefunden worden, die im Rahmen einer Völkerschau auf dem Oktoberfest als „Kannibalen“ präsentiert werden sollen. Der Mord an Ignatz Hoflinger war für Prank notwendig, allerdings ist er über das Aufsehen, das Ignatz‘ Tod erregt, nicht begeistert. Um den Schein zu wahren, taucht er mit seiner Tochter Clara bei Ignatz‘ Leichenschmaus auf. Dort treffen Roman und Clara unverhofft erneut aufeinander und fühlen sich wieder sehr zueinander hingezogen. Maria findet unterdessen heraus, dass der Budenplatz auf dem Oktoberfest auf ihren Mann Ignatz ausgestellt war und daher nun unter den Münchner Wirten neu versteigert werden muss. Im Münchner Rathaus zieht Prank erneut im Hintergrund die Fäden. Er erpresst Stadtrat Urban und die Bordell-Besitzerin Gerdi, damit Maria überboten wird. Für Prank ist damit der Weg frei, um seine riesige Bierburg zu errichten. Die Hoflingers stehen vor ihrem geschäftlichen Ruin und Maria ahnt langsam, wer wirklich hinter dem Mord an ihrem Mann stecken könnte. In der Zwischenzeit freundet sich Ludwig mit dem Künstler Fierment an. Dieser führt Ludwig in die Welt der berühmten Schwabinger Bohème ein. Clara kämpft unterdessen mit den Folgen ihrer leidenschaftlichen Nacht.

    Hinweis

    Audiodeskription

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Curt Prank
    Maria Hoflinger
    Ignatz Hoflinger
    Roman Hoflinger
    Clara Prank
    Colina Kandl
    Anatol Stifter
    Ludwig Hoflinger
    Alfred Glogauer
    Alfons Urban
    Gustav Fierment
    Inspektor Eder
    Elise Brockmann
    Gerdi Jakobmeyer
    Charlotte Stifter
    Rupprecht Kandl
    Lochner-Wirt
    Oberkellnerin Johanna
    Aloise
    Egidius Riemenschneider
    Regie:Hannu Salonen
    Drehbuch:Christian Limmer, Michael Proehl, Ronny Schalk
    Kamera:Felix Cramer
    Musik:Michael Klaukien


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