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Billig, effektiv, tödlich - Drohnen dominieren den Krieg in der Ukraine und erzeugen zugleich eine Art gläsernes Schlachtfeld. „Tracks East“ fragt, was der Krieg per Fernsteuerung mit den Menschen macht. Welche Angst hat ein Soldat, der 200 Tage in der Todeszone ausharren muss, und wie ergeht es einem Kriegsdienstverweigerer, der jetzt Kampfroboter baut?
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224 Tage, ohne Ablösung: So lange harrten drei Infanteristen in der sogenannten Todeszone aus, jenem Streifen entlang der Front, den die wachsende Reichweite der Drohnen unpassierbar machen. Über den Köpfen ununterbrochen das Surren der Drohnen, die jede Bewegung registrieren. Rauskommen ist unmöglich: Der Moment der Ablösung gilt als der tödlichste. Also verstecken und warten. Versorgt werden die drei allein von Maschinen - Munition, Wasser, Essen kommen auch über Drohnen und Bodenroboter.
„Tracks East“ zeigt, was der Drohnenkrieg bedeutet, und fragt: Was macht das mit den Menschen in der Ukraine und in Russland, die ihm tagtäglich ausgeliefert sind?
Da ist zum einen der Infanterist, der die Todeszone überlebt hat. Zum anderen ist der Drohnenpilot, der Hunderte Kilometer von der Front entfernt russische Shahed-Drohnen abwehrt, aus einem Büro heraus.
„Tracks East“ trifft auch einen Ex-Kriegsdienstverweigerer, den ein Rekrutierungsteam der ukrainischen Rekrutierungsbehörde TZK auf offener Straße aufgriff und einzog. Jetzt arbeitet er als Programmierer für Bodenroboter und hofft, dass durch neue Technologien auch weniger Menschen an die Front müssen.
In einem Dorf im Donbass nahe der Front, geschützt durch improvisierte Anti-Drohnen-Netze, schildern Bewohner ihren Alltag unter ständiger Bedrohung aus der Luft. Kurz nach den ukrainischen Angriffen auf russische Raffinerien wurde die lokale Tankstelle angegriffen.
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