Übersicht
1968: Ein junger Österreicher kehrt eines Nachts vom Fischen am Grenzfluss Thaya nicht mehr heim. Der Vorfall bleibt ungeklärt, denn die Behörden in der benachbarten CSSR verweigern jegliche Auskunft über das Verschwinden des Mannes. Als dessen Sohn, ein hartnäckiger Reporter, den mysteriösen Fall Jahrzehnte später aufklären will, wird er unversehens in einen Mord verwickelt.
Themen
Details
Niederösterreich 1968: Ein junger Mann geht nachts zum Fischen an die Thaya, Grenzfluss zur damaligen Tschechoslowakei. Es fallen Schüsse, doch die Behörden des sozialistischen Nachbarlandes bestreiten einen Zwischenfall an der Grenze. Der Mann kehrt nicht nachhause. Jahrzehnte später rollt sein Sohn Max, ein Journalist, die Geschichte wieder auf. Da wird die Leiche eines 45-jährigen Tschechen namens Radok aus der Thaya gefischt. Zufall? Während Chefinspektor Moritz Eisner herausfindet, dass Radok ermordet wurde, nimmt seine Kollegin Bibi Fellner ein unfreiwilliges Bad im Fluss. Reporter Max zieht sie aus dem Wasser und weiht sie in die Recherchen über seinen verschollenen Vater ein: Im Prager Frühlings lockte der tschechoslowakische Geheimdienst Republikflüchtlinge mit einer fiktiven Grenze in die Falle. Der Plan funktionierte nur mit der Kooperation junger Österreicher:innen. Offenbar wollte Radok die einstigen Kollaborateur:innen zur Rechenschaft ziehen. Musste er deswegen sterben?
Hinweis
Audiodeskription
Personen
Schauspieler: Rolle | Moritz Eisner Bibi Fellner Ernst Rauter Manfred Schimpf Max Ryba Fritz Fassinger Maria Strohmayer Josef Karger Dani Karger Kurz Archäologin Assistent Schmiedt Ester Tomas Direktor Husak Prof. Kreindl |
| Regie: | Rupert Henning |
1 weiterer Sendetermin