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Sie sei arbeitsfaul und ambitionslos, hört man über die Gen Z. Melanie und Emre widerlegen das gängige Bild. Die Bäckereichefin und der angehende Neurochirurg leben für ihren Job. «rec.»-Reporter Noah Knüsel begleitet die beiden und fragt sich: Welches Preisschild hängt an dieser Leidenschaft?
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Nur wenige Monate nach dem Abschluss ihrer Ausbildung hat die 23-jährige Melanie eine eigene Bäckerei eröffnet. Sie steht sieben Tage pro Woche in der Backstube, mehr als vier Stunden Schlaf am Stück gibt es selten. Ein Sozialleben hat da kaum Platz. Für Melanie kein Hindernis: «Ausgang sagt mir nichts - ich gehe arbeiten.»
Der 26-jährige Emre steht derweil am Beginn eines neuen Abenteuers. Nach seinem Medizinstudium tritt er seine erste Stelle als Assistenzarzt auf der Neurochirurgie an. Es ist eine der Königsdisziplinen der Medizin: Hirnoperationen sind Millimeterarbeit unter dem Mikroskop und Fehler können schwerwiegende Folgen haben. Emre erwarten endlose Arbeitswochen und viel Verantwortung. «Wenn ich nicht Feuer und Flamme für dieses Fach wäre, würde ich mir das nie im Leben antun», sagt er.
Hinweis
Top-Spielfilm am 08.08.
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