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Es wird Nacht in Los Angeles. Michel Gondry wälzt sich in seinem Bett hin und her; er findet nicht in den Schlaf. Der Filmemacher leidet bereits seit 50 Jahren an Schlafstörungen. Er macht die wachen Nächte zum Exerzierfeld für seinen überbordenden Schaffensdrang. Die Dokumentation zeichnet ein hautnahes Porträt dieses grenzenlos kreativen Menschen.
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Um eine Nacht mit einem Künstler zu verbringen, ist kaum einer besser geeignet als Michel Gondry: Der Filmemacher leidet an chronischen Schlafstörungen. Wenn der Schlaf partout nicht kommen will, macht Gondry die Nacht zum Tag und tobt sich kreativ aus. Das Träumen zieht sich als wiederkehrendes Motiv durch sein Werk.
Die Dokumentation begleitet eine dieser schlaflosen Nächte, gefilmt in Michel Gondrys Zuhause in Los Angeles. Zwischen den Gesprächen versucht er immer wieder vergeblich, Schlaf zu finden. Mit jemandem eine Nacht zu verbringen, hat etwas Intimes: Gondrys Zimmer wird immer vertrauter. Er spricht leise, erzählt Persönliches, Erinnerungen drängen an die Oberfläche.
In der Schwerelosigkeit der schlaflosen Nacht kocht Michel Gondry Nudeln, projiziert seine Alpträume an die Zimmerwände, besucht seinen Psychoanalytiker Alain Chabat, zeichnet Geschichten für seine Tochter, während ein Hörbuch über russische Literatur läuft. Später betrachtet Gondry den Nachthimmel, um mit dem Astrophysiker Tr?nh Xuân Thu?n über den Sinn des Lebens zu sprechen, und teilt mit seiner langjährigen Freundin Charlotte Gainsbourg Erinnerungen an die verstorbenen Väter.
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Synchronfassung
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