Wilhelm und Rudolf - Die verfeindeten Prinzen

Deutschland / Österreich, 2022
bis 06:05
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260904051000
VPS 00:00

Auch im Erwachsenenalter sind Rudolf (Markus Freistätter, re.) und Wilhelm (Raphael Nicholas, li.) zu Diplomatie und demonstrativer Einigkeit verpflichtet - obgleich sie schon lange keine Freundschaft mehr verbindet.


Bildauswahl:


Bild 1

Auch im Erwachsenenalter sind Rudolf (Markus Freistätter, re.) und Wilhelm (Raphael Nicholas, li.) zu Diplomatie und demonstrativer Einigkeit verpflichtet - obgleich sie schon lange keine Freundschaft mehr verbindet.


Bild 2

Die Beziehung von Prinzessin Victoria (Judith Rumpf) zu ihrem Sohn Wilhelm ist geprägt von ihren hohen Erwartungen, ihn zu einem liberal gebildeten Herrscher zu erziehen.


Bild 3

Von Kindheit an wird Kronprinz Rudolf (Christian Schillinger, re.) von seinem Vater, dem österreichischen Kaiser Franz Joseph (Ferry Öllinger, li.), auf seine künftige Rolle vorbereitet.


Bild 4

Kronprinz Rudolf (Markus Freistätter) erhält eine Audienz bei seinem Vater, dem österreichischen Kaiser Franz Joseph. Dieser zeigt wenig bis kein Interesse an den liberalen Ideen des Thronerben.


Bild 5

Seine Krönung kam unverhofft früh ?- doch für Wilhelm II. (Raphael Nicholas) ist sie ein persönlicher Triumph.


Bild 6

Der österreichische Kaiser Franz Joseph (Ferry Öllinger) hat wenig Verständnis für die intellektuellen und liberalen Ideen seines Sohnes, des Kronprinzen Rudolf.

Übersicht

Zwei Kronprinzen, zwei Weltreiche und zwei völlig unterschiedliche Lebensläufe, schicksalhaft verbunden: Rudolf von Österreich und Wilhelm von Preußen. Beide leiden unter der ihnen zugedachten Rolle, eine Welt aufrechtzuerhalten, die im Bröckeln begriffen ist. Und beide erdulden Kindheitstraumata. Doch ihre Ziele und Weltanschauungen könnten unterschiedlicher nicht sein.

Themen

    Details

    Zwei Kronprinzen, zwei Weltreiche und zwei Lebensläufe, schicksalhaft verbunden: Rudolf von Österreich und Wilhelm von Preußen. Beide Prinzen leiden unter der ihnen zugedachten Rolle, eine Welt aufrechtzuerhalten, die im Bröckeln begriffen ist. Beide erdulden Kindheitstraumata in der Beziehung zu ihren Eltern: Rudolfs unnahbarer Vater, Kaiser Franz Josef, lehnt seine intellektuellen Aktivitäten ab. Wilhelm wird den überhöhten Anforderungen seiner Mutter, der Kronprinzessin Victoria, nie gerecht. Beide Prinzen erfahren, dass man ihnen die Kaiserwürde nicht zutraut. Ihre Kindheit fällt in eine schwierige Ära beider Reiche: Bei Königgrätz besiegt Preußen Österreich und gründet später das Deutsche Kaiserreich. Dennoch werden Österreich und Preußen Bündnispartner. Als Symbol sollen Wilhelm und Rudolf Freundschaft schließen. Deren Ziele und Weltanschauungen könnten unterschiedlicher nicht sein. Der liberale Rudolf hat die Vision eines vereinten Europas, der konservative Wilhelm will autoritär regieren. Ein opulentes Dokudrama über zwei Erben europäischer Kaiserhäuser - für den einen mündet der Weg im Triumph, für den anderen in einer Tragödie. In aufwendigen Spielszenen wird die Beziehung der beiden Prinzen zueinander und zu ihren Eltern nachempfunden. Der Film erzählt vom Schicksal zweier Thronerben, die nach außen hin glänzen und funktionieren müssen, innerlich aber durch die Erziehung der Eltern zerrüttet sind. Und das vor dem Hintergrund österreichisch-deutscher Geschichte, in der der Grundstein für den Ersten Weltkrieg gelegt wurde.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Iris Fegerl, Reinhold Bilgeri

    2 weitere Sendetermine



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