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David und Diana führen eine glückliche Ehe. Als sie ihn überredet, seine Visionen in einem Traumhaus für beide umzusetzen, übernimmt sich das Paar finanziell. Um den drohenden Verkauf abzuwenden, beschließen sie, in Las Vegas ihr Glück zu versuchen und verlieren. Der Milliardär John Gage macht ihnen ein Angebot.
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Das rbb Fernsehen zeigt den Spielfilm „Ein unmoralisches Angebot“ zu Ehren von Robert Redford. Der Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent wäre am 18. August dieses Jahres 90 Jahre alt geworden.Der ambitionierte Architekt David führt mit seiner Jugendliebe Diana eine glückliche Ehe. Als sie ihn überredet, seine Visionen in einem Traumhaus für beide umzusetzen, übernimmt sich das Paar finanziell. Um den drohenden Verkauf abzuwenden, beschließen sie, ein hohes Risiko einzugehen: In Las Vegas versuchen David und Diana ihr Glück - und verlieren. Im Casino lernen die beiden den Milliardär John Gage kennen, der ebenfalls eine Pechsträhne hat und Diana als Glücksbringerin an seine Seite bittet. Als sie für ihn eine Million Dollar gewinnt, lädt er das abgebrannte Paar zu einer exklusiven Abendgesellschaft ein. Überraschend bietet ihnen der weltgewandte Charmeur ein lukratives Geschäft an: eine Million US-Dollar für eine einzige Liebesnacht mit Diana. Was im ersten Moment unvorstellbar erscheint, wird immer mehr zur realen Option. Als Diana und David einwilligen, verdrängen die Liebenden, was sie der Pakt mit dem Verführer kosten kann. Denn: Gage geht es um mehr als eine Nacht.
Hinweis
Regisseur Adrian Lyne („Flashdance“, „91/2 Wochen“) macht den Zuschauer*innen mit seinen ästhetisch großartigen Bildern (Kamera Howard Atherton: „Black Rain“, „Bad Boys“) im Look der Achtzigerjahre ein prickelndes Angebot, dass sie nicht ablehnen können. Denn das herausragende Spiel von Demi Moore, Robert Redford und Woody Harrelson ließ dereinst „Ein unmoralisches Angebot“ nicht nur zu einem Kinohit und Highlight der frühen Neunziger werden - es macht einfach Spaß, zu sehen, wie die drei Stars die zu Beginn etwas konstruiert wirkenden Story, zu einer fesselnden ménage à trois werden lassen.Wenn man einen Schauspieler als Hollywood-Legende betiteln wollte, so wäre es in jedem Fall Robert Redford. Seine Karriere als Schauspieler begann in den späten 1960er Jahren. Er war einer der Gesichter des New-Hollywood, jener Epoche, die bis ungefähr in die Mitte der 1970er Jahre reichte und einige der besten Spielfilme der Filmgeschichte hervorbrachte, während sie gleichzeitig das US-Kino revolutionierte. „Zwei Banditen“ (1969) und „Der Clou“ (1973) ebenso wie „Jeremiah Johnson“ (1972), „So wie wir waren“ (1973) und „Die drei Tage des Condor“ (1975) sind Filme, die ohne Redford nur halb so schön, nur halb so anziehend und faszinierend wären. Der Name seiner Rolle in „Zwei Banditen“, The Sundance Kid, stand Pate für das Filmfestival, dessen Vorsitzender er wurde und welches sich zum größten Forum des unabhängigen Kinos in den USA entwickelte. Als Regisseur ehrte man ihn 1981 für „Eine ganz normale Familie“ (1980), seinem Regiedebüt, mit dem Oscar. Mit seinem Werken „Aus der Mitte entspringt ein Fluß“ (1992) oder „Der Pferdeflüsterer“ (1998) konnte er weitere Welterfolge als Regisseur feiern. Ein anderer Regisseur wiederum, mit dem Redford mehrfach zusammenarbeitete, setzte Meryl Streep und ihm ein filmisches Denkmal. Siebenfach mit dem Oscar ausgezeichnet, war Sydney Pollack Epos „Jenseits von Afrika“ (1985) einer der erfolgreichsten Filme der 1980er Jahre. Später im Alter zeigte Redford in dem fast von allem Dialog befreiten Drama „All Is Lost“ (2013), in dem er einen Segler spielte, der mit seinem Boot Mitten im Indischen Ozean havariert, dass er auch im Angesicht des Untergangs nicht nur immer noch blendend aussah, sondern zu den ganz Großen gehörte, die das Kino bis dahin gesehen hatte. Am 16. September 2025 starb Robert Redford im Alter von 89 Jahren.Foto, Audiodeskription
Personen
Schauspieler: Rolle | John Gage Diana Murphy David Murphy Jeremy William Shackleford Mr. Langford Tagesausflügler |
| Regie: | Adrian Lyne |
| Drehbuch: | Amy Holden Jones |
| Kamera: | Howard Atherton |
| Musik: | John Barry |
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