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Rotkäppchen wird von der Mutter in den Wald geschickt zur Großmutter, die krank im Bett liegt. „Aber pass auf und geh nicht vom Weg ab!“, hatte ihr die Mutter noch gesagt. Folgsam wie immer hatte Rotkäppchen auch diesmal versprochen, sich genau an die Gebote der Mutter zu halten. Aber der Wolf lauert schon hinter dem Gebüsch.
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Rotkäppchen wird von der Mutter in den Wald geschickt zur Großmutter, die krank im Bett liegt. „Aber pass auf und geh nicht vom Weg ab“, hatte ihr die Mutter noch gesagt. Und folgsam wie immer hatte Rotkäppchen auch diesmal versprochen, sich genau an die Gebote der Mutter zu halten. Aber es war so schön im Wald, die Sonne, die Blumen dufteten. Wie würde sich die Großmutter über einen bunten Blumenstrauß freuen.
Einen ganzen Arm voll pflückt Rotkäppchen für die kranke Großmutter und beachtet dabei gar nicht mehr, was rundherum geschieht. Aber der Wolf lauert hinter dem Gebüsch und beobachtet genau, was Rotkäppchen macht.
Schon lange hat er auf dieses kleine zarte Ding gewartet. Geschwind läuft er zur Großmutter, frisst sie und legt sich in ihr Bett. Als nun Rotkäppchen kommt und sich voller Sorge nach dem Befinden der Großmutter erkundigen will, verschwindet es auch im Handumdrehen im Wolfsbauch.
Vollgefressen und müde schläft der grausame Räuber im Bett der Großmutter ein, schnarcht, dass die Bäume wackeln. Das Häschen, Rotkäppchens bester Freund, holt Hilfe. Die Mutter und ihr Vater, der Jäger, befreien schließlich die alte Frau und Rotkäppchen und lassen den Wolf mit Wackersteinen zurück.
Hinweis
Nach dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm und einer Vorlage von Jewgeni SchwarzAudiodeskription
Personen
Schauspieler: Rolle | Rotkäppchen Mutter Vater Großmutter Häschen Wolf Fuchs Bär |
| Regie: | Götz Friedrich |
| Drehbuch: | Hans Rodenberg |
| Kamera: | Helmut Bergmann |
| Musik: | Gerhard Wolgemuth |
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