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Zwischen Leben und Sterben entfaltet Edward Elgars Oratorium „The Dream of Gerontius“ seinen spätromantischen Zauber: Sir Simon Rattle, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der BR-Chor erkunden ein zutiefst menschliches Mysterium.
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Edward Elgars „The Dream of Gerontius“ ist ein Schwellenwerk zwischen Leben und Sterben, Zweifel und Verheißung, flüsternder Intimität und Klanggewalt. Die Vertonung der gleichnamigen geistlichen Dichtung von John Henry Newman über die Todesstunde eines alten Mannes, seine Auferstehung und Erlösung, entfaltet Elgar wie in einer einzigen großen Phrase als zutiefst menschliches Mysterium.
Sir Simon Rattle pflegt zu diesem Oratorium eine enge künstlerische Beziehung, gehört es doch in England zum Kanon der originär britischen Schlüsselwerke der Spätromantik. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks gemeinsam mit der Solistin Alice Coote sowie den Solisten Nicky Spence und Lester Lynch wird ein eindrucksvolles Klangganzes formen, gemeinsam mit dem BR-Chor als kommentierende, tröstende, aufwühlende Stimme des Jenseits.
Hinweis
Top-Spielfilm am 07.07.
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