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Immer mehr Frauen richten ihren Alltag nach dem Menstruationszyklus aus. Sie planen Sport, Arbeit und Sex entlang der verschiedenen Phasen. «rec.»-Reporterin Rahel Lenz probiert das zyklische Leben selbst aus und fragt: Superpower oder Selbstoptimierung?
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«Zyklustag 2: ein weinendes Elend. Zyklustag 3: Streit.» Marina trackt ihren Zyklus seit Jahren und fühlt sich dadurch entlastet. «Ich kann mich besser verstehen.» Auch ihr Partner bezieht ihn mit ein. Ihr Liebesleben verändert sich je nach Phase. «In der ersten Zyklushälfte bin ich viel lustvoller, dann haben wir mehr Sex.»
Ähnlich bei Maja: Der Zyklus prägt ihren Alltag und ihre Arbeit. Rund um den Eisprung ist sie besonders aktiv, vor der Menstruation plant die Fotografin bewusst weniger ein.
Zykluscoachin Josianne Hosner unterstützt seit Jahren Frauen dabei, zyklisch zu leben. Die meisten dieser Frauen erleben die Auseinandersetzung mit ihrem Körper als befreiend. «Frauen merken nach Jahren, wie ihr eigener Körper funktioniert. Das fühlt sich richtig an.»
Doch wie fundiert ist das wissenschaftlich? Und wann wird aus Selbstbeobachtung Druck?
Hinweis
Top-Spielfilm am 06.08.
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