Übersicht
Vier Jahre lang beobachtete ein Filmteam das Leben in Russland seit dem Überfall auf die Ukraine. Der Dokumentarfilm zeigt, wie der Krieg in den russischen Alltag eindringt, Familien spaltet und Menschen vor existenzielle Entscheidungen stellt. Ein seltener Einblick in einen Alltag zwischen Angst, Anpassung, Zensur und mutigem Widerstand.
Themen
Details
„Russland im Krieg“ ist ein außergewöhnlich intimer Dokumentarfilm über Menschen, die in einem Land leben, das seit dem Überfall auf die Ukraine im Ausnahmezustand ist. Vier Jahre lang begleitete das Filmteam Journalistinnen, Aktivistinnen, Freiwillige und Angehörige politischer Gefangener - Menschen, die Zeuginnen und Zeugen einer Gesellschaft sind, die sich unter Druck spaltet.
Die Moskauer Fotojournalistin Julia riskiert trotz Zensur ihr Leben, um weiter über den Krieg in der Ukraine zu berichten. Maria, deren Mann an der Front ist, organisiert stille Proteste und gerät so ins Visier der Behörden. Alena glaubt an den russischen Sieg und sammelt Spenden für Soldaten an der Front. Der Künstler Nikolai und seine Frau dokumentieren Folter, Haft und den Zusammenbruch jeder Hoffnung.
Der Film zeigt die Spannungen zwischen Glauben und Zweifel, Angst und Widerstand - und die fatalen Folgen eines Kriegs, der in jeden Winkel des privaten Lebens dringt.
Gedreht über vier Jahre, ist „Russland im Krieg“ ein eindringliches Zeugnis über Mut, Selbsttäuschung und das Ringen um Menschlichkeit in einem Land, dessen System brüchig geworden ist.
Hinweis
Synchronfassung
Personen
| Regie: | Torstein Grude (Ruwê Yuxinawá), Anna Shishova-Bogoliubova |