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Ein schöner Garten spricht alle Sinne an. Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier stellt Juwelen der Gartenkunst vor und zeigt in seinen Gesprächen wie viel Planung, Fachwissen und Leidenschaft in einem solchen Garten stecken kann.
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Nordwestlich von Oxford liegt in der Grafschaft Gloucestershire das Anwesen Sezincote mit einem beeindruckenden Bau der Brüder Cockerell aus dem frühen 19. Jahrhundert. Die Geschichte von Sezincote ist eng mit der Geschichte der britischen Adeligen-Familie verwoben: 1794 kehrte John Cockerell nach mehrjährigem Aufenthalt im Dienst der britischen Krone aus Indien zurück und kaufte das Landgut, auf dem damals ein einfaches Herrenhaus stand. Nach seinem Tod 1798 erbte sein Bruder Charles das Haus. Mithilfe eines weiteren Bruders, dem Architekten Samuel Cockerell, und des englischen Malers Thomas Daniell verwandelte er das Haus in einen Palast im indischen Stil, dessen Kuppel im Mogulstil sofort ins Auge fällt. Mit seinen Dachelementen, Bögen, Minaretten und Säulen erinnert der Bau optisch an den Taj Mahal. 1943 kauften Lord und Lady Kleinwort das Anwesen. Sie liessen die während der beiden Weltkriege stark zerstörten Gebäude restaurieren und legten an der Südseite des Hauses einen persischen Garten an. Zu beiden Seiten des Haupthauses liegen zwei weitere sehr schöne Gebäude: der mongolische Pavillon und die prachtvolle Orangerie, die nach Süden ausgerichtet ist.
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Personen
| Moderator: | Jean-Philippe Teyssier |