Mythos Ramses II.

Der junge Pharao (Frankreich, 2026)

bis 22:30
Archäologie
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    Nach dem unerwarteten Tod von Pharao Sethos I. im Jahr 1279 vor Christus folgt ihm sein Sohn Ramses II. auf den Thron. Was damals niemand ahnt: Er wird Ägypten für nahezu 67 Jahre regieren. Ramses der Große führt das Land in ein goldenes Zeitalter und wird zu einem der berühmtesten Pharaonen Ägyptens. Er lässt monumentale Bauwerke errichten, darunter den beeindruckenden Hathor-Tempel für seine Große königliche Gemahlin Nefertari in Abu Simbel. Ramses II. ist in nahezu jeder Hinsicht unübertroffen. Er ist der dritte Pharao einer neuen Dynastie, die die alte Ordnung wieder herstellen soll. Von seinem früh verstorbenen Vater erbt er ein blühendes Königreich. Der junge Pharao ist fest entschlossen, Ägypten in eine noch glanzvollere Zukunft zu führen. Sein Volk gewinnt er mit imposanten Feierlichkeiten, wie dem alljährlichen Opet-Fest, bei dem die Teilnehmer mit feinsten Speisen aus den königlichen Kornkammern und Tempeln bewirtet werden. Besonders am Herzen liegt ihm der Bau von Pi-Ramesse, einer neuen und prächtigen Hauptstadt im nordöstlichen Nildelta, der Heimat seiner Familie. Als er im fünften Jahr seiner Regierung gegen die Hethiter in die Schlacht zieht, kann er zwar keinen eindeutigen Sieg erringen, aber er schließt den ersten schriftlich dokumentierten Friedensvertrag der Geschichte und sichert durch seine zahlreichen Kinder den Fortbestand der Dynastie. Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.

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