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Ramses der Große - legendärer Pharao. Er ist der Spross einer neuen Dynastie, die weder dem ehemaligen Königshaus noch dem Adel angehört. Sein Mythos überdauert bis heute. Als Tutanchamun im Jahr 1323 vor Christus stirbt, endet die 18. Dynastie mangels Thronfolger. Zwei hohe Würdenträger nehmen daraufhin die Geschicke des Landes in die Hand. Doch der erste stirbt kinderlos, und auch der zweite, Pharao Haremhab, hat keinen Erben. Pharao Haremhab, unter Tutanchamun Oberbefehlshaber des Heeres, gelingt es, nach den radikalen religiösen und kulturellen Umwälzungen durch Tutanchamuns Vater Echnaton wieder Ruhe ins Land zu bringen. Er geht hart gegen Chaos und Korruption im Inneren des Reiches vor und sichert Ägyptens Territorien und Handelsrouten. Als deutlich wird, dass er kinderlos bleibt, erwählt er seinen erfahrenen Wesir Paramses zum Nachfolger. Paramses, der als Ramses I. den Thron besteigt, ist zwar fast genau so alt wie Haremhab selbst, arbeitet aber als hochrangiger Offizier schon seit Jahren mit dem Pharao zusammen und steht für dieselbe Politik wie dieser. Doch anders als sein Vorgänger hat Ramses I. sowohl einen Sohn als auch einen Enkel: Die Zukunft der 19. Dynastie scheint damit von Anfang an über drei Generationen gesichert. Wie prägen die Ursprünge seiner Familie den jungen Ramses und den zukünftigen Ramses den Großen? Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.
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