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Das Ensemble Pygmalion unter der Leitung von Raphaël Pichon ist berühmt für seinen feinen Klang auf historischen Instrumenten und kluge Konzertprogramme. Gemeinsam mit den Gesangs-Stars Sabine Devieilhe, Lea Desandre, Johannes Martin Kränzle, Julian Prégardien und Daniel Behle taucht es ein in wenig gespielte Werke von W.A. Mozart: Das Singspiel Zaide wird ergänzt durch Ausschnitte aus der Kantate David penitente, der Bühnenmusik zu Thamos, König in Ägypten und seltenenen Konzertarien.
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Wolfgang Amadeus Mozarts Schaffensphase um 1780 steht im Zentrum des neuen Projekts von Raphaël Pichon und seinem Ensemble Pygmalion bei den Salzburger Festspielen 2025. Das unvollendete Singspiel Zaide sowie Ausschnitte aus Davide penitente, Thamos und selten aufgeführte Konzertarien verschmelzen zu einem halbszenischen Abend. Es singen Sabine Devieilhe, Lea Desandre, Johannes Martin Kränzle, Julian Prégardien und Daniel Behle.
Zaide ist ein wichtiger Entwicklungspunkt für Mozart: Emanzipiert von Familie und Dienstherr rückt er die zentralen Themen der Aufklärung ins Licht: Freiheit, Widerstand, Liebe und Vergebung. Das musikalische Pasticcio wird durch Wajdi Mouawads eigens verfasste poetische Texte (Verbrennungen, Vögel), tänzerische Elemente und Videoprojektionen ergänzt.
Raphaël Pichon ist Spezialist für dramaturgisch feine Programme: Mit historisch authentischen Instrumenten knüpft sein 2006 gegründetes Ensemble Pygmalion mit Chor und Orchester neue Verbindungen zwischen Werken und öffnet ungeahnte Blickwinkel auf Mozarts Musik.
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