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Ein Städter sucht im Taminatal nach Wölfen - und trifft auf Menschen. Der Dokumentarfilm verknüpft diese Begegnungen mit einer Auseinandersetzung über Natur, Wildnis und das Zusammenleben von Mensch und Tier.
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Das Taminatal ist seit eh und je für seine Wolfsichtungen bekannt. Ein zivilisationsmüder Städter begibt sich auf deren Suche und streift erwartungsfroh durch die Wälder. Doch einen Wolf aufzuspüren, ist schwieriger als erhofft. Anstelle der scheuen Tiere begegnet er vor allem Menschen: Einheimischen, Wandernden, Fachpersonen.
Aus diesen Begegnungen entsteht ein differenziertes Bild eines Lebensraums, den sich Mensch und Wolf teilen. Der Film verortet die Rückkehr des Wolfs im Spannungsfeld von Naturschutz, Landwirtschaft und gesellschaftlichen Debatten und macht sichtbar, wie unterschiedlich die Perspektiven auf das Tier - und die Natur insgesamt - sind.
Wie bei einer Wanderung werden die Zuschauer im Dokumentarfilm von Beat Oswald Schritt für Schritt durch die überwältigende Kulisse der Calanda-Region geführt. Dabei entwickelt sich die Wolfssuche mehr und mehr zu einer poetischen Reflexion über den Platz des Menschen in der Welt. Und wird dabei zum Projektionsraum für Sehnsüchte nach Wildnis, Freiheit und Ursprünglichkeit - ebenso wie für Ängste und Konflikte im Umgang mit Natur und Landwirtschaft.
Hinweis
Personen
| Regie: | Beat Oswald, Samuel Weniger |