Übersicht
In den 1960er Jahren versuchte Europa, mit einer eigenen Rakete den Anschluss an die Raumfahrtmächte USA und Sowjetunion zu erreichen. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte hinter diesem Projekt: Visionen, Rückschläge, historische Belastungen, politische Hoffnungen - von den Anfängen der Raketentechnik bis zu Studierenden, die auch heute noch nach den Sternen greifen.
Themen
Details
Ein Kontinent greift nach den Sternen - und merkt schnell, dass der Weg ins All kein Spaziergang ist: In den 1960er Jahren bündeln westeuropäische Staaten erstmals ihre Kräfte, um zu den Supermächten USA und Sowjetunion aufzuschließen. Doch das ehrgeizige Projekt „Europa-Rakete“ kostet Nerven: technische Probleme, politische Spannungen und fehlende Erfahrung bremsen den Fortschritt. Am Ende scheitert die Rakete - die dennoch einen Wendepunkt der europäischen Raumfahrt hin zur Erfolgsgeschichte ESA markierte.Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte hinter diesem Griff nach den Sternen und blickt weit zurück. Denn die Raumfahrt begann als Traumpfad: Schon im 19. Jahrhundert entwerfen Autoren wie Jules Verne Visionen vom Flug ins All, bevor Wissenschaftler wie Hermann Oberth die Grundlagen liefern. Es folgt eine Zeit explosiver Experimente. Spätestens im Zweiten Weltkrieg wird die Technik zur Waffe - entwickelt unter extremen, teilweise brutalen Bedingungen und mit verheerenden Folgen. Nach 1945 sichern sich die Siegermächte das Wissen deutscher Ingenieure und treiben den Wettlauf ins All voran. Auch Frankreich und Großbritannien profitieren davon, nicht nur USA und Sowjetunion.Der Film verbindet historische Aufnahmen mit Experteninterviews und besucht eindrucksvolle Schauplätze. Parallel dazu begleitet er Studierende von heute bei ihrem eigenen Raketenprojekt. So entsteht ein vielschichtiges Bild von Visionen, Ambitionen und einem Projekt, das scheitert - und gerade damit den Grundstein für Europas Weg ins All legt.
Hinweis
Personen
| Regie: | Susanne Brahms, Peter Meier-Hüsing |