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Am 12. August 2026 wird in Teilen Europas eine totale Sonnenfinsternis zu sehen sein. Die Dokumentation zeigt, wie man sie sicher beobachtet, erklärt ihre wichtigsten Phasen und beleuchtet mit führenden Sonnenphysikern den aktuellen Stand der Forschung. Sie zeigt, wie Missionen von Nasa und ESA das Verständnis der Sonne verändert und die Heliophysik vorangebracht haben.
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Am 12. August 2026 spielt sich in weiten Teilen Europas eines der erstaunlichsten Naturschauspiele ab: eine totale Sonnenfinsternis. Millionen Menschen entlang des Pfads der Totalität, der von Grönland und Island bis nach Spanien (Santander, Bilbao, Valencia) reicht, werden sie erleben können. Zuletzt ereignete sich dieses Phänomen in Europa vor 27 Jahren.
Die Dokumentation erklärt, worauf man bei der Beobachtung der Sonnenfinsternis achten sollte: wie man seine Augen schützt, welche Phasen vom ersten Kontakt über die Totalität bis zu den Bailyschen Perlen und dem Diamantring zu sehen sind, und wo die Chancen auf einen klaren Himmel am besten stehen. Die meisten Menschen in Europa werden jedoch nur eine Teilfinsternis erleben; in Städten wie London und Paris werden dabei etwa 90 Prozent der Sonne vom Mond verdeckt.
Auch für die Wissenschaft ist diese Sonnenfinsternis eine außergewöhnliche Gelegenheit. Während der Verdunkelung wird die äußere Atmosphäre der Sonne, die Korona, sichtbar sein. Führende Sonnenphysiker erklären, welche Erkenntnisse jüngere Forschungsmissionen geliefert haben. Die Nasa-Sonnensonde „Parker Solar Probe“, das schnellste je vom Menschen hergestellte Objekt, ist bis in die Sonnenatmosphäre vorgedrungen und hat die Forschung zum Ursprung des Sonnenwinds entscheidend vorangebracht. „Solar Orbiter“ der ESA lieferte die ersten Bilder des Sonnen-Südpols - ein wichtiger Schritt für das Verständnis des Weltraumwetters, das Satelliten und Stromnetze beeinträchtigen kann.
Die Dokumentation beleuchtet auch die Faszination des Menschen für Sonnenfinsternisse - von den Chaco-Felsgravuren in New Mexico über den babylonischen Saroszyklus bis zu den bahnbrechenden astronomischen Berechnungen des Engländers Edmond Halley. Doch erst jetzt, so der amerikanische Heliophysiker Craig DeForest, leben wir im „Goldenen Zeitalter der Sonnenphysik“.
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